Lokalsport

Wiedersehen zweier Rivalen

Mit einem Paukenschlag wird die neue Handball-Landesligasaison eröffnet. Nach einem Jahr in getrennten Staffeln treffen die beiden alten Rivalen Weilheim und Owen gleich am ersten Spieltag aufeinander.

WEILHEIM/OWEN Nachdem die Teams im letzten Jahr äußert erfolgreich agierten, wird in diesem Kräftemessen endlich wieder festgelegt, wer unter der Teck die Nase vorne hat. In der Vorbereitung konnten die Limburgstädter sowohl in Weilheim, als auch beim Teckbotenpokal siegreich von dannen ziehen. Doch wenn es nun in der Landesliga um die Punkte geht, werden die Karten neu gemischt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Probleme der Weilheimer wohl wieder im Angriff liegen werden, wo immer wieder klarste Torchancen vergeben werden. Deshalb lässt sich die Schlichtenmayer-Truppe auch von den beiden Siegen in der Vorbereitung nicht blenden. Beide Spiele wurden letztlich gegen eine Owener Mannschaft gewonnen, die nicht in Bestbesetzung angetreten war. Neben dem Ausfall von Volker Allgaier kommen auch noch die Ausfälle von Björn Bachofer (Blinddarm-OP) und Jochen Traxler (Bandscheiben-Verletzung) dazu, womit sich die Mannschaft für das erste Spiel von selber aufstellt.

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Beim TSV Owen ist der Kader mit jungen Gesichtern aus den eigenen Reihen aufgefrischt worden. Auch Neuzugang Burkhard Blumauer, auf den die Mannschaft in Kirchheim und Schömberg noch verzichten musste, wird beim Derby zur Stelle sein, um im Rückraum die Fäden zu ziehen. Daneben haben sich auch Christoph Hoyler und Arpad Fazakas gut in die Mannschaft integriert. So hoffen die Owener den Abgang von Sascha Faustmann und Uwe Hamann kompensieren zu können und wollen in dieser Runde schon von Anfang an vorne mitmischen.

Einziges "Problem" für Trainer Enrico Wackershauser ist der große Kader und somit die Qual der Wahl, auf welchen seiner Schützlinge er beim heutigen Teck-Duell zurückgreifen soll (Beginn 20 Uhr, Sporthalle Wühle).

br/sg