Lokalsport

"Wir könnten schonlange gerettet sein"

Heute (zwei Spiele) und morgen (sechs Spiele) steht der letzte Nachholspieltag der Fußball-Bezirksliga in dieser Saison auf dem Programm. Die SGEH (TSV Grötzingen), den TSV Jesingen (TSV Neckartailfingen) und den TSG Zell (FC Nürtingen) erwarten jeweils schwere Auswärtsspiele.

KIRCHHEIM Um auf Nummer sicher zu gehen, bedarf es für den TSV Jesingen und den TSG Zell jeweils noch vier Punkte aus den letzten drei Spielen. Die SGEH braucht noch derer fünf, um am Ende der Saison auf keinem Abstiegsplatz zu stehen.

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Mit Blick auf die Tabelle und den anstehenden Spielen könnte es für die Teckvereine noch einmal eng werden. "Wir könnten schon lange gerettet sein", sagt Jesingens Trainer Klaus Müller, "eigentlich könnten wir schon 45 Punkte auf unseren Konto haben." Müller glaubt, dass seine Spieler wissen, um was es geht und sich in den letzten Spielen noch einmal voll reinhängen werden. Beim Mitkonkurrenten TSV Neckartailfingen wäre Müller mit einem Zähler zufrieden.

Auch SGEH-Spielertrainer Michael Pflüger ist vorsichtig mit Prognosen im Abstiegskampf. "Wenn es dumm läuft, müssen wir noch fünf Punkte holen." Sollte die SGEH ihr Gastspiel beim TSV Grötzingen gewinnen, wäre auf Grund des eindeutig besseren Torverhältnisses gegenüber den anderen Mannschaften der Klassenerhalt so gut wie gesichert. Bei den Älblern richtet sich der Blick auch nach Wernau: Dort steigt der Keller-Hit zwischen den Wernauer SF (25) und dem FC Uhingen (26). Der Verlierer kann sich anschließend wohl nur noch theoretische Hoffungen auf den Klassenerhalt machen.

Vor einem schweren Restprogramm steht der TSG Zell. Morgen geht's zum Aufsteiger FC Nürtingen 73, der sich am letzten Spieltag vorzeitig den zweiten Tabellenplatz gesichert hat. TSG-Trainer Axel Maier weiß um die Schwere der Aufgabe: "Eigentlich haben wir in Nürtingen keine Chance." Anschließend erwartet seine Mannschaft die SGEH, im letzten Spiel geht's zum SV Göppingen.

Tabellenführer GSV Dürnau fehlen noch fünf Punkte, um den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen zu können. Im heutigen Lokalderby gegen den SV Göppingen kann die Mannschaft von Trainer Alexander Hübbe dem großen Ziel einen großen Schritt näher rücken. Nebenbei jagt der GSV noch einen Rekord: Vier Tore fehlen noch, um die 100 voll zu machen.

Der TSV Notzingen (52 Punkte) hat nach zwei Siegen in Folge (2:0 in Wolfschlugen, 3:2 gegen den TSG Zell) seine Ansprüche auf den dritten Tabellenplatz untermauert. Im Spiel um Platz drei geht's nun zum TSuGV Großbettlingen (50): Ein Punkt ist anvisiert. In den Spielen TSV Boll gegen den feststehenden Absteiger ASV Eislingen und TSV Wolfschlugen gegen den FV Neuhausen geht es buchstäblich nur noch um die goldene Ananas.

kdl