Lokalsport

„Wir müssen hellwach sein“

Nach dem Bremer Pokal-Coup sind die Frickenhausener gewarnt

In Würzburg empfängt Tischtennis-Bundesligist TTC Müller Frickenhausen/Würzburg am Sonntag den Abstiegskandidaten SV Werder Bremen. Nur auf den ersten Blick ein leichtes Spiel für den Tabellenzweiten.

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Frickenhausen. Blickt man auf die aktuelle Tabelle, so schwant einem eine leichte Aufgabe für die Schützlinge von Trainer Jian Xin Qiu: Der TTC belegt mit 16:6 Punkten den zweiten Tabellenplatz, die Gäste sind mit 8:14 Punkten Vorletzter. Doch manchmal sind die Bremer zu Erstaunlichem fähig. An einem guten Tag können sie jeden schlagen – bewiesen am 27. Dezember, wo sie beim DTTB-Final-Four in Hannover mit einem 3:2-Sieg über die mit Timo Boll angetretene Borussia Düsseldorf ins Finale einzogen.

Das Bremer Team wird angeführt vom japanischen Nationalspieler ­Seiya Kishikawa, der in der Vorrunde ein 4:5-Bilanz erspielte und dabei mit Siegen über Christian Süß (Düsseldorf) und Adrian ­Crisan (Ochsenhausen) überraschte. An Position zwei spielt Trinko Keen, komplettiert wird das Team durch Lars Hielscher, der in der diesjährigen DTTL-Saison immerhin schon zwei Mal gegen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov (Düsseldorf) gewann, und durch Constantin Cioti, dem rumänischen Nationalspieler, der in Hannover Christian Süß (Düsseldorf) bezwang.

Der TTC Müller Frickenhausen/Würzburg zeigte im CL-Spiel gegen Budapest wieder ansteigende Form. Insbesondere Spitzenspieler Tan Rui Wu zeigte sich gut erholt von seiner Ellenbogenverletzung:

Trotzdem ist TTC-Manager Christoph Reuhl wie immer vorsichtig. „Wir müssen hellwach sein“, sagte er vor der Partie am Sonntag ab 14.30 Uhr in der S’Oliver-Arena in Würzburg. ds