Lokalsport

Wolf-Hirth-Fliegersegeln im Aufwind

Die Fliegergruppe Wolf-Hirth im Aufwind: Am zweiten Bundesliga-Durchgang gelang der Tagessieg und der Satz auf Platz fünf in der Tabelle.

KIRCHHEIM An diesem Wochenende hatte Petrus endlich ein Einsehen er schenkte den Segelflugpiloten im süddeutschen Raum ein Traumwetter mit hervorragenden Bedingungen. Diese wussten auch die Organisatoren des Hahn-weid-Segelflugwettbewerbs zu nutzen. Sie schickten die teilnehmenden Piloten am zweiten Bundesliga-Durchgang auf Strecken zwischen 326 und 417 Kilometer. Der Segelflugbeauftragte der Fliegergruppe Wolf-Hirth, Horst Heimann, hatte für die Bundesligaflüge drei Piloten aus dem Verein nominiert, die auch am Hahnweid

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wettbewerb teilnehmen: Inga Loke, eine der wenigen Pilotinnen des Starterfeldes, Marc Puskeiler, Student der Meteorologie, und Mario Kiessling, Dritter der letzten Segelflug-Europameisterschaft.

Alle drei starten in der Standardklasse (Flugzeuge mit einer Spannweite bis 15 Metern), alle drei fliegen Produkte der Kirchheimer Flugzeugfirma Schempp-Hirth. Ihre Tagesaufgabe führte sie von der Hahnweide in den Schwarzwald nach Sankt Georgen, von dort die Alb entlang nach Harburg und zurück zur Hahnweide machte 381,7 Kilometer. Die Freude war groß, als damit der Tagessieg in der ersten Bundesliga feststand.

Nach dem Flug waren die Piloten voll des Lobes für die vorherige Beratung durch den Wettbewerbsmeteorologen Jupp Dahlem, der ihrer Meinung nach die Strecke für den Wettbewerbsflug hervorragend ausgesucht hatte. "Wir konnten die Wolkenstraßen entlang der Alb sehr gut ausnutzen und waren dank des herrschenden Rückenwindes vom Schwarzwald Richtung Harburg sehr schnell", rekapitulierte Marc Puskeiler. Die erzielten Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen bis 123 km/h.

Die Fliegergruppe rangiert nun mit 21 Punkten auf Platz fünf der Bundesliga-Tabelle direkt vor dem Aeroclub Esslingen (20). An der Spitze steht nun Ansbach (31), gefolgt von Berlin (27), Schönebeck (26) und Bayreuth (25).

kh