Lokalsport

"Zerstörerische" Ötlinger wollen Nabern ärgern

Endlich kann es wieder los gehen so der einhellige Tenor bei den Mannschaften in der Fußball-Kreisliga B. Ob überall gespielt werden kann entscheidet sich teilweise jedoch erst am Sonntagmorgen.

KIRCHHEIM Die Begegnungen TSV Linsenhofen gegen TSV Owen sowie SGEH II gegen TG Kirchheim sind stark ausfallgefährdet. Dagegen kann im Ohmdener Bergwald auf jeden Fall gespielt werden. "Ich bin froh, dass wir endlich wieder spielen können", freut sich TSVO-Abteilungsleiter Elmar Härtl auf die Partie gegen den TSV Notzingen II. Mit einem Spiel weniger und drei Punkten Rückstand auf das Führungsduo Linsenhofen und Nabern macht sich der TSV Ohmden als Tabellendritter noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Kreisliga A. Doch Härtl weiß, dass es bis dorthin noch ein weiter Weg ist: "Es wird vieles davon abhängen, wie wir aus den Startlöchern kommen."

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Besonders nach der ungewohnt langen Winterpause und der keineswegs optimalen Vorbereitung ist der Bergwald-Boss gespannt, wie sich sein Team am Sonntag gegen die Notzinger ("Ich denke, es gibt keinen Favoriten") präsentieren wird. Bei acht Punkten Rückstand macht sich im Eichert niemand mehr große Hoffnungen, noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Dennoch besteht bei einem Spiel weniger noch eine geringe Chance.

Der Tabellenzweite SV Nabern erwartet mit dem TSV Ötlingen einen unbequemen Gegner. SV-Abteilungsleiter Rainer Kneile versteckt sich nicht: "Wenn wir den Aufstieg realisieren wollen, müssen wir am Sonntag gewinnen." Ötlingens Trainer Uwe Schulz hält dagegen: "Wir sind trotz der schlechten Trainingsbedingungen gut vorbereitet." Dass das Spiel aller Voraussicht nach auf dem Hartplatz ausgetragen wird, kann für den TSV Ötlingen nur ein Vorteil sein meint zumindest Schulz: "Es ist doch viel einfacher, auf einem kleinen Platz ein Spiel zu zerstören." Die Hoffnung, doch noch einen der vorderen Plätze zu erreichen, hat er indes noch nicht aufgegeben: "Wir werden versuchen, den ein oder anderen Favoriten noch zu ärgern. Bei der Drei-Punkte-Regel kann es in ein paar Wochen schon wieder ganz anders aussehen."

Mit 18 Punkten steht der TSV Ötlingen zurzeit auf dem achten Tabellenplatz. Mit zehn Punkten mehr steht der SV Nabern mit dem TSV Linsenhofen punktgleich an der Tabellenspitze und hat noch alles selbst in der Hand. Abteilungsleiter Kneile ist überzeugt, dass "wenn wir an die Leistung der letzten acht Spiele anknüpfen können, wir unser Ziel erreichen werden."

Seit dem 28. November letzten Jahres hat der TSV Jesingen II kein Fußballspiel mehr bestritten. Nach der langen Winterpause mussten alle vier geplanten Testspiele abgesagt werden. Deshalb weiß Trainer Jörg Sauer absolut nicht, in welcher Form sich sein Team befindet: "Wir werden versuchen, so schnell wie möglich unseren Rhythmus zu finden." Seiner Truppe rechnet er gute Chancen für einen Sieg in der Partie gegen den TSV Schlierbach am Sonntag aus. Im Hinspiel, das gleichzeitig auch das letzte Pflichtspiel der Jesinger gewesen war, kam die Sauer-Elf zu einem 5:0-Erfolg. Was für den TSV Schlierbach Anreiz genug sein dürfte, sich dieses mal besser aus der Affäre zu ziehen und im 14. Saisonspiel endlich das zehnte Tor zu erzielen.

Im Spiel zwischen NK Marsonija Frickenhausen (Neunter) und dem TSV Beuren (Siebter) wird sich zeigen, wer den Anschluss ans vordere Mittelfeld halten kann.

kdl