Lokalsport

Zwei Teams im Finale

Beim Regionalfinale der weiblichen Mannschaften in Ludwigsburg ging es für die E- und D-Jugend der VfL-Geräteturnerinnen um die Qualifikation für das am kommenden Samstag in Kirchheim stattfindende Landesfinale. Beide Teams erreichten dieses Ziel.

LUDWIGSBURG Die Erwartungen bei den beiden VfL-Mannschaften der E- und D-Jugend war groß, galt es doch, sich für das Landesfinale zu qualifizieren. Hierzu musste bei 15 weiteren Mannschaften der sechste Platz erreicht werden.

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Das VfL Team der D-Jugend begann am Stufenbarren. Elli Schäffer, Ira-Sofie Graf, Lena Schalow und Samantha Müller belegten nach dem ersten Durchgang mit 15,95 Punkten den dritten Platz. Am zweiten Gerät, dem Schwebebalken, turnten Samantha Müller und Lena Schalow 5,6 und 5,4 von möglichen 6 Punkten. Die Gesamtwertung am Schwebebalken betrug für die VfL-Mädchen 16,2 Punkte, was den zwischenzeitlichen zweiten Gesamtrang bedeutete. In der Paradedisziplin, dem Bodenturnen, zeigten die Kirchheimerinnen dann ihre Klasse: Mit Wertungen von 6,0 (Schalow), 5,65 (Graf), 5,55 (Müller und Hütter) sowie 5,4 (Schäffer) schoben sich die VfL Schülerinnen mit sieben Zehntelpunkten Vorsprung vor dem TB Neckarhausen auf Platz eins. Dieser Vorsprung reichte auch nach der letzten Diszilpin, dem Pferdesprung, zum Sieg der D-Jugend-Mädchen mit 65,2 Punkten vor dem TB Neckarhausen (64,6) und dem TSV Ellwangen (64,55)

Die Kirchheimer Mädchen der E-Jugend mit Carina Balz, Dorina Bosch, Adina Hausch, Lisa Kiedaisch und Patricia Schäffer hatten schon bei den vorangegangenen Gauwettbewerben Maßstäbe gesetzt. Nicht ganz unerwartet setzten sich die fünf Mädchen, beginnend mit dem Reck, an die Spitze. Auch in den Disziplinen Balken, Boden und Sprung war der VfL nicht von der Spitze zu verdrängen. Die beste individuelle Gesamtwertung der 78 Teilnehmerinnen der E-Jugend zeigte Patricia Schäffer vor ihrer Teamkollegin Adina Hausch.

Das Landesfinale findet am kommenden Samstag in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte statt. Die Mission der VfL-Turnerinnen ist klar: Titelverteidigung vor eigenem Publikum.

wg/mp