Basketball

Köln vor Augen, Hagen im Sinn

Basketball Kirchheims Korbjäger wollen morgen Abend den jüngsten Heimsieg bestätigen und beim direkten Play-off-Konkurrenten im Rheinland Punkte einfahren.

Gemeinsam zum (Auswärts-)Sieg: Kirchheims Zweitligabasketballer peilen in Köln den sechsten Saisonsieg an. Foto: Tanja Spindler
Gemeinsam zum (Auswärts-)Sieg: Kirchheims Zweitligabasketballer peilen in Köln den sechsten Saisonsieg an. Foto: Tanja Spindler

Verfolgerduell in der 2. Basketball-Bundesliga. Wenn die neuntplatzierten Kirchheim Knights morgen Abend beim Tabellenneunten in Köln antreten, geht es für beide bereits um viel: Nach rund einem Drittel der Saison gilt es für Schwaben und Rheinländer, Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze zu sammeln.

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Während mit Vechta, Crailsheim und Hamburg momentan drei Teams um die Tabellenspitze kämpfen, balgen sich weitere acht Teams um die Play-off-Ränge. Mittendrin die RheinStars Köln und Kirchheims Ritter, die bei einem jeweiligen Sieg in den kommenden Wochen den Blick nach oben richten können. „Die Saison ist zwar noch jung, aber es geht bereits darum, sich festzusetzen und dranzubleiben“, betont Knights-Coach Anton Mirolybov.

Mit den Kölnern treffen die Teckstädter auf eine Mannschaft, die zu Saisonbeginn als einer der Top-Favoriten auf den Einzug ins Play-off-Finale galt. Mutig hatten die Rheinländer gar den Aufstieg als Ziel verkündet. Als Head-Coach wurde dazu der bundesligaerfahrene Denis Wucherer verpflichtet, der seine Mannschaft bereits im Frühsommer zusammenstellen konnte. Mit dem gebürtigen Kirchheimer Besnik Bekteshi entschied sich Wucherer für einen ebenfalls in der Bundesliga gestählten Aufbauspieler. Ihm zur Seite wurden mit Matt Vest (11,4 Punkte pro Partie) und Kavin Galder-Tilbury (12,8) zwei athletische und wurfstarke US-Amerikaner gestellt.

Nach Stotterstart stabil

Nachdem in Köln alles bereit für den Angriff auf den Titel schien, verlief der Saisonstart jedoch alles andere als erhofft. Überraschende Niederlagen gegen Hagen und Nürnberg hinterließen erste Sorgenfalten in der Domstadt. Zuletzt sorgten zwei Siege gegen Trier und Paderborn jedoch wieder für etwas Ruhe und den Anschluss an die Play-off-Plätze. „Unglücklicherweise kommen die Kölner gerade jetzt so richtig ins Laufen. Der Tabellenstand sagt wenig über ihre Qualität aus. Sie haben eine der besten Mannschaften. Es wird ein schwieriges Spiel für uns“, glaubt Anton Mirolybov, der nur allzu gerne an die Leistung aus dem Spiel gegen Hagen anknüpfen will. „Wenn wir unsere Lektion gelernt haben, ist mir auch vor Köln nicht bange. Wir brauchen eine gewisse Konstanz in unseren Auftritten und wollen das jetzt dort zeigen“, fordert der 40-jährige Finne.

Wieder mit dabei sein wird Kapitän Andreas Kronhardt, der seine Erkältung auskuriert hat und zu Beginn der Woche wieder ins Training einsteigen konnte.cs

1 Das Spiel aus der Domstadt wird im Internet per Livestream über www.airtango.live übertragen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.