Berufsausbildung

Faszination Auto 

In der KFZ-Branche gibt es vielerlei begeisternde Ausbildungen

Der Beruf hat Top-Zukunftsaussichten. Die vielen Innovationen in der Automobilbranche sichern die beruflichen Aussichten als Kfz-Mechatroniker. Foto: #shutterstock, goodluz

pm. Seit über 100 Jahren übt das Auto seine ganz besondere Faszination aus. Wer das versteht und nachempfinden kann, den hat das Fieber ebenfalls bereits gepackt. In der Automobilbranche gibt es beste Berufschancen und spannende Entwicklungsmöglichkeiten. Dort lässt sich die Zukunft in Etappen aufbauen – so wie es zum individuellen Lebensmodel passt. Mobilität, ganz gleich in welcher Form, wird unsere Zukunft begleiten und es werden immer Menschen mit Herzblut gefragt sein, die diese umsetzen. Nur wenige Branchen passen sich den Kundenwünschen und Marktanforderungen so dynamisch an. Nur wenige begleiten den Puls der Zeit in diesem Maße und bieten dadurch ein solch breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeit, Flexibilität und Karrierechancen.

Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker

Eine der gefragtesten Ausbildungen seit Jahren ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Im Anschluss daran kann man sich zum Automobil-Serviceberater weiterbilden. Diejenigen, die ihr Glück eher im kaufmännischen Bereich finden, ist die Ausbildung zum Automobilkaufmann, zur Automobilkauffrau eventuell das richtige. Danach kann man sich zum Automobilverkäufer qualifizieren. Einige Autohäuser bieten auch eine Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik an. Größere Betriebe bilden ebenfalls Fachinformatiker Systemintegration aus. Damit lässt sich das IT-Interesse ideal mit der Begeisterung für Autos verbinden. Nicht ganz unwichtig bei der Entscheidung für die Ausbildung ist das Einkommen während der Lehrzeit. Je nach Ausbildungsberuf verdienen die Azubis zwischen 800 und 1200 Euro pro Monat.

Diverse Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung gibt es diverse Weiterbildungsmöglichkeiten. So kann man beispielsweise den Meister im KFZ-Techniker-Handwerk erlangen oder mit der entsprechenden Hochschulreife einen technischen Bachelor- oder Masterstudiengang beginnen. Die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) bietet nach absolvierter KFZ-Ausbildung sogar die Möglichkeit eines kaufmännischen Studiums ohne Hochschulreife an.

Wem das Abi fehlt, kann nach der KFZ-Ausbildung die Technische Oberschule besuchen und in zwei Jahren das Abitur bekommen. Noch schneller geht das nach absolvierter Ausbildung in einem Jahr über die Meisterschule. Mit dem Meisterbrief gibt es automatisch die Hochschulreife dazu.

Wer von einer eigenen Werkstatt träumt, legt mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker die Grundlage. Dann folgen der Kfz-Servicetechniker oder auch der Meister im Kfz-Techniker-Handwerk. Und vielleicht klappt es dann am Ende mit der eigenen Werkstatt.

Während der Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker lernt man die Funktionsweise von Autos ganzheitlich kennen - vom Sportwagen über Elektrofahrzeuge bis hin zu Lastkraftwagen oder Omnibussen. Zu den Arbeitsbereichen gehören die Wartung und Reparatur der Fahrzeuge, die Fahrzeugdiagnose, das Auslesen von Fehlerspeichern und das Prüfen auf Verkehrssicherheit, das Prüfen der Bauteilfunktionen bei und nach Instandsetzung von Pkw, das Nachrüsten von Anhängerkupplungen, Klimaanlagen, Standheizung oder Navigationssystem und das Anwenden moderner Werkstattinformations- und Kommunikationssysteme wie zum Beispiel Datenrecherche und Umprogrammieren von Steuergeräten. Daher gehören auch Diagnosegeräte, Computer und Tablets zu wichtigen Arbeitswerkzeugen von Kfz-Mechatronikern. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre. Bei entsprechenden Noten und Leistungen ist eine Verkürzung um ein halbes Jahr möglich.

Technisches Verständnis vorteilhaft

Wichtig ist ein guter Schulabschluss – egal ob Haupt-, Realschule oder Abitur. Vorteilhaft ist technisches Verständnis und Spaß an Mechanik, Elektrik und Elektronik. Gut ist auch gerne im Team zu arbeiten. Positiv ist außerdem Leidenschaft für Autos, analytisches Denken , eine praktische Veranlagung und Freude am Anpacken. Der Einsatzort ist in den Reparaturwerkstätten von Kfz-Betrieben, aber auch in Servicewerkstätten oder bei Automobilherstellern und Importeuren. Es warten vielfältige Möglichkeiten. Wie zum Beispiel die Weiterbildung zum geprüften Servicetechniker, die im letzten Ausbildungsjahr begonnen werden kann. Damit steht man zwischen „Geselle“ und „Meister“ und weiß alles über Fahrzeugdiagnose, Inspektion, Instandhaltung und Instandsetzung. Diese Weiterbildung wird sogar angerechnet, wenn man noch seinen Meister obendrauf machen möchte. Damit steht der Weg zum Werkstattmanager oder Betriebsleiter offen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit nach der Ausbildung, weitere Qualifizierungen zu absolvieren, wie zum Beispiel den geprüften Automobil-Serviceberater oder ein Studium anzufangen. Passende Studiengänge wären beispielsweise Betriebswirt im Kfz-Gewerbe an der BFC, Bachelor- und Masterstudiengänge in verschiedenen Bereichen, wie Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität. Für jede Persönlichkeit ist hier etwas dabei, um die individuelle Karriereleiter zu erklimmen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet weitere ausführliche Infos auf www.wasmitautos.com.