Berufsausbildung

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“

Die Schattenseiten einer Ausbildung

Azubis haben es nicht immer leicht. Foto: Pexels

lps/AM. “Da musst du jetzt durch, Lehrjahre sind schließlich keine Herrenjahre”: ein Satz, den vermutlich schon jeder Auszubildende bereits mehrfach hörte. Eine Berufsausbildung dauert durchschnittlich drei Jahre. Da kann einem schon angst und bange werden, wenn man “da durch muss”. Frischgebackene Azubis beginnen ihre Ausbildung vollkommen unerfahren und noch sehr jung. Sie müssen alles, auch das Arbeitsleben selbst, erst noch kennen und für sich adaptieren lernen. Nur wenn man auch mal der Werkstattreinigung oder dem Polieren des Bestecks zugeteilt wurde, versteht man letzten Endes, dass auch diese Aufgaben wichtig für einen Werkstatt- oder Gastronomiebetrieb sind. Sobald man auch durch die harten Jahre voller unerfreulicher Aufgaben, mit kontinuierlichem Lernen und etlichen Prüfungen gegangen ist, lernt man den Wert seines Berufsabschlusses sehr zu schätzen. Nicht nur die Fachkompetenz wird geschult, sondern eine Ausbildung trägt auch viel zur persönlichen Entwicklung bei.