Hochzeit

Die Trauringe

Ein Bündnis für die Ewigkeit

Die Eheringe besiegeln die ewige Verbundenheit des Ehepaars. Symbolbild

Die Eheringe sind ein wesentlicher Bestandteil jeder Hochzeit. Ohne sie geht es quasi nicht. Dabei haben sie eine wichtige Bedeutung: Die Trauringe stehen für die ewige Verbundenheit des Ehepaars. So wie der Ring kein Anfang und kein Ende hat, soll auch die Beziehung beständig und unendlich sein. Ein alter Brauch besagt deshalb, dass der Ehering niemals abgenommen werden darf, da dieser sonst – genau wie die Liebe des Ehepaars – abkühlen würde. Seit der Antike bis ins 16. Jahrhundert trug man den Ehering am linken Ringfinger. Grund dafür war, eine Ader, die nach dem Glauben der Ägypter und Römer durch den linken Ringfinger direkt zum Herzen und somit zur Liebe führt. Die Ader hieß Vena Amoris. Dennoch werden Trauringe in Deutschland am rechten Ringfinger getragen. Weltweit trägt man sie aber tatsächlich immer noch meistens links. Am Tag der Hochzeit liegt es in der Verantwortung des Bräutigams oder des Trauzeugens, die Eheringe heil und rechtzeitig in die Kirche zu bringen. Hier werden sie entweder vor der Zeremonie dem Trauredner oder während der Zeremonie direkt dem Brautpaar übergeben. Beim Anstecken des Rings kann außerdem eine Aussage darüber getroffen werden, wer die Hosen in der Ehe anhaben wird. Das besagt zumindest ein alter Brauch. Laut diesem wird die Frau in der Ehe das Sagen haben, wenn der Ring am Mittelteil des Fingers der Braut stecken bleibt. Sollte der Ehering problemlos auf den Finger rutschen, dann hätte der Mann die Hosen in der Ehe an.