Themenwoche: Rund ums Haus

Virtuelle Besichtigungen

Die neue Art eine Wohnung zu suchen

Wohnungen kann man mittlerweile auch zu jeder Tages- und Nachtzeit virtuell besichtigen. Foto: Pixabay

LK. Spätestens seit der Corona-Pandemie haben sich virtuelle Besichtigungen von Immobilien bewährt und etabliert. Besonders für Leute, die eine Wohnung in einer weit entfernten, anderen Stadt suchen, kann das von Vorteil sein. So kann man sich zum Beispiel zunächst virtuell einen Eindruck von der Wohnung machen und basierend darauf entscheiden, ob sich der Anfahrtsweg lohnt. Allgemein kann man zwischen einer virtuellen Besichtigung und einer Online-Besichtigung unterscheiden: Bei einer virtuellen Besichtigung wird das Objekt am Computer modelliert und gegebenenfalls möbliert. Der Interessent hat das Gefühl im Raum zu stehen, kann sich drehen und in den nächsten Raum gehen. Durch die möblierte Ansicht, hat man ein besseres Vorstellungsvermögen, wie groß der Raum wirklich ist und wie man diesen selbst einrichten könnte. Eine Alternative dazu ist die Online-Besichtigung, bei der der Makler, den Interessenten über Video-Anruf durch die Immobilie führt. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass eine Besichtigung als Video auf die Webseite des Anbieters gestellt wird. Bei allen drei Optionen sollten die Anbieter detaillierte und transparente Informationen zum Objekt bereitstellen. Schlussendlich ist es natürlich empfehlenswert, sich die Wohnung oder das Haus trotzdem noch einmal „in echt“ anzuschauen. Die meisten Anbieter, werden eine Wohnung aber vermutlich auch gar nicht nur auf Basis einer virtuellen Besichtigung vermieten, da der Mieter den Mietvertrag sonst vergleichsweise unkompliziert wieder auflösen könnte, wenn die Wohnung nicht dem entspricht, was er virtuell oder online gesehen hat.