Kirchheim

Maximal zehn Personen sind erlaubt

Maßnahmen Die Stadt Kirchheim appelliert an Trauernde. Die Anzahl der Menschen bei Beerdigungen ist begrenzt.

Kirchheim. Die Coronakrise beeinflusst auch die Bestattungen. Trauerfeiern dürfen nur noch im Freien stattfinden und Aussegnungshallen bleiben geschlossen. Das Kultusministeriums hat jetzt jedoch weitere Maßnahmen verordnet im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften.

Die Bestatter und das weitere Friedhofspersonal dürfen nicht mit der Trauergemeinde und nach Möglichkeit auch nicht mit dem Geistlichen in Kontakt treten.

Die Bestatter bringen den Sarg beziehungsweise die Urne an das Grab und ziehen sich zurück bevor die Trauergemeinde erscheint - sie treten erst wieder ans Grab, wenn die Gruppe gegangen ist.

Außerdem sind die Trauernden aufgerufen, den Abstand von mindestens eineinhalb Meter von Person zu Person einzuhalten.

Wird die zulässige Teilnehmerzahl überschritten, muss die Trauerfeier aufgelöst werden. Gegebenenfalls muss zum Schutz der Hinterbliebenen die Polizei gerufen werden.

Werden alle diese Vorgaben eingehalten, müssen die Bestatter und das Friedhofspersonal keine Personalien vor Ort aufnehmen. Nach wie vor gilt, dass die Anzahl an Trauergästen auf ein Minimum reduziert werden soll - jedoch nicht mehr als zehn Personen insgesamt, inklusive Geistlichem. Menschen aus Risikogruppen werden gebeten, nicht an Trauerfeiern teilzunehmen.pm

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