Kirchheimer Umland

Langer Weg zum CAP-Markt

Im April 2015 steht fest: Das „Notzinger Lädle“ schließt zum Juli. Wird kein neuer Pächter gefunden, gibt es in der Ortsmitte keinen Einkaufsmarkt mehr. Vermieter Eberhard Kühnle führt Gespräche mit der Filderwerkstatt, die die CAP-Märkte im Landkreis Esslingen betreibt. Allerdings benötigt der CAP-Markt als Sozialunternehmen eine Anschubfinanzierung in Höhe von 50 000 Euro. Dieser Beitrag wird üblicherweise von den Städten beziehungsweise Gemeinden bezahlt. In Notzingen stehen die Zeichen anfangs schlecht. Bürgermeister Sven Haumacher ist gegen die Anschubfinanzierung, der Gemeinderat tendenziell auch. Als die „Initiative Notzinger Lädle“, gegründet von Eberhard Kühnle und Petra Lippkau, jedoch rund 22 000 Euro an Spendenzusagen von Bürgern einsammelt, entscheidet sich der Gemeinderat, rund 20 000 Euro zuzuschießen. Katholische Kirche und Krankenpflegeförderverein zahlen 3 000 beziehungsweise 5 000 Euro.adö

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