Kirchheimer Umland

Umfrage: Sperrung der B 297 kostet Zeit und Nerven

Ab heute ist die B297 gesperrt. Betroffene sind genervt. Foto: Carsten Riedl

Kirchheim/Schlierbach. Ab heute ist die B297 von Kirchheim nach Schlierbach für einige Tage voll gesperrt. Für viele Menschen bedeutet das Umwege und Zeitverlust - jeden Tag. Wir haben uns an der Tankstelle am Schlierbacher Eck umgehört: Wie gehen die Leute damit um? Clara Schillinger

 

Sonja Fietz ist Chefin der Tankstelle Lipp an der Ortsausfahrt Kirchheim am Schlierbacher Eck. Sie rechnet während der Sperrung werktags mit weniger Betrieb. „Alle Leute, die in Richtung Schlierbach wollen, fallen dann weg. Vor allem für die Autofahrer wird es ein bisschen schwierig, nach Göppingen zu kommen.“ Foto: Jean-Luc Jacques
Umfrage
Marco Calascibetta fährt jeden Tag von Schlierbach nach Kirchheim zur Arbeit. „Auch am Wochenende werde ich schauen müssen, wie ich fahre, wahrscheinlich über Ebersbach und Notzingen. Über die ganze Sache habe ich mir noch keine große Gedanken gemacht, aber es hält natürlich morgens schon auf", meint er. Foto: Jean-Luc Jacques
Mareike Hoffmann wohnt in Hattenhofen. Sie muss täglich nach Kirchheim und ist von der Sperrung unmittelbar betroffen. „In den kommenden Tagen werde ich über Albershausen, Roßwälden und Notzingen fahren müssen, das dauert schon ohne großes Verkehrsaufkommen mindestens 15 Minuten länger“, befürchtet sie. Foto: Jean-Luc Jacques
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Sedat Aydin ist von der Sperrung eher weniger betroffen, da er nicht oft von Kirchheim nach Schlierbach fährt. „Ich fühle aber mit meiner Frau, die über Weilheim und Bad Boll nach Göppingen muss. Es wird mit Sicherheit sehr viel mehr los sein, weil ja auch die ganzen Lkw umgeleitet werden“, gibt er zu bedenken. Foto: Jean-Luc Jacques
Maria Axiotidou aus Albershausen wählt den Weg über Roßwälden und Hochdorf nach Notzingen. „Da muss ich dann mehr Zeit einrechnen, und vor allem in Hochdorf ist es morgens schwierig, weil alles so eng ist.“ Sie ärgert sich nicht so sehr über die Sperrung, da bereits alles nach zwei Wochenenden wieder vorbei ist. Foto: Jean-Luc Jacques
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Daniel Klotz ist als Fahrdienstmitarbeiter von der Sperrung der B 297 besonders betroffen. „Wir müssen die Leute während dieser Tage circa eine viertel Stunde früher abholen als sonst, haben sie aber schon vorgewarnt“, sagt er. Er wird auf die Umleitung über Hochdorf und Notzingen ausweichen. Foto: Jean-Luc Jacques
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Infos zur Sperrung

Mitte November muss die B 297 zwischen Kirchheim und Schlierbach wegen Sanierungsarbeiten zweimal voll gesperrt werden. Das sei aufgrund des „stark sanierungsbedürftigen Zustandes“ der B 297 ab Ortsende Kirchheim nötig geworden, schreibt das Regierungspräsidium Stuttgart in einer Pressemitteilung Die Arbeiten werden plangemäß in zwei Abschnitten, beginnend am Ortsende Schlierbach, durchgeführt.

Der erste Abschnitt ist zwischen Donnerstag, 16. November, 22 Uhr und Montag, 20. November, 5 Uhr in Arbeit. In diesem Zeitraum ist die B 297 aus Richtung Kirchheim nicht erreichbar. Die Anwohner des Kirchheimer Schafhofs werden gebeten, die Strecke über die Jesinger Straße und die Straße „Auf den Schafhofäckern“ zu benutzen. Auch der Radweg entlang der Bundesstraße wird auf einer Länge von rund 650 Metern saniert und kann nicht genutzt werden.

Die Sanierung des zweiten Abschnitts erfolgt zwischen Donnerstag, 23. November, 22 Uhr und Montag, 27. November, 5 Uhr. Während der Arbeiten wird der Streckenabschnitt nicht befahrbar sein. Der Verkehr in Richtung Schlierbach wird über Notzingen, Hochdorf und Roßwälden geführt. In die Sanierung steckt das Land Baden-Württemberg rund 850 000 Euro. pm