Lenninger Tal

Die Gustav-Jakob-Höhle

Geschichte: Die im Jahr 1936 von den beiden Grabenstetter Gemeindearbeitern Gustav Fetzer und Jakob Kazmaier entdeckte Gustav-Jakob-Höhle durchbricht den Bergsporn unterhalb der Ruine Hofen auf einer Hauptgang-Länge von circa 210 Metern. Mit insgesamt etwa 400  Meter ist sie die längste bekannte Durchgangshöhle der gesamten Schwäbischen Alb. Der Höhlengang der „Gustl“, die kein Wasser führt, ist mit Ausnahme der Hallen recht eng. Auf der Alb gibt es etwa 10 Prozent Durchgangshöhlen, die restlichen sind Sackgassen. Man gelangt vom Wanderparkplatz (bei der Kläranlage) zur Ruine Hofen und dann über sehr schmale, am Steilhang liegende Waldpfade zur Gustav-Jakob-Höhle. Zum Schutz der Fledermäuse ist „Gusti“ noch bis 15. April verschlossen und nicht befahrbar. Höhlentour: Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Eine gesunde körperliche Konstitution sowie eine Portion Mut mit Blick auf Enge und Dunkelheit sind ausreichend. Erforderlich sind robuste und möglichst alte Kleidung, festes Schuhwerk sowie komplette Wechselkleidung. Dauer je nach Anzahl der Personen zwischen einer und zwei Stunden. Geeignet für Familien mit Kindern ab acht Jahren, jünger auf Anfrage. Anbieter: Geführte Höhlentouren durch gut ausgebildete und erfahrene Höhlentrainer sowie mit Leihgabe von Helm und Stirnlampe werden unter anderem angeboten von: Con-la-Natura, Peter und Karin Böhringer, Gruibingen, www.con-la-natura.de; Team-X, Volker Dengel, Göppingen, www.team-x.de; Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten, Christoph Gruner, Ulm, infp@arge-grabenstetten.deack

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