Weilheim und Umgebung

Bissingen setzt auf Vermieter

Unterbringung Für einige Flüchtlinge ist die Seegemeinde längst die neue Heimat. Weitere Asylbewerber sollen folgen.

Bissingen. 16 Flüchtlinge haben dieses Jahr in Bissingen ein neues Zuhause gefunden. Bürgermeister Marcel Musolf stellt stolz fest: „Wir haben unsere Hausaufgaben erfüllt.“ Denn die vom Landkreis zugewiesenen Personen wohnen nun in den Flüchtlingsunterkünften im Bissinger Ortskern. Musolf vermutet, dass einige von ihnen auch in der Seegmeinde bleiben werden.

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Auch im kommenden Jahr wird die Situation nicht anders aussehen. „2017 haben wir ähnliche Vorgaben für die Anschlussunterbringung“, erklärt der Ortschef. Das bedeutet: Zu den 16 Flüchtlingen, die bereits in der Seegemeinde leben, kommt höchstwahrscheinlich dieselbe Anzahl hinzu.

Auch wenn keine Familien nachkommen, müssen laut Marcel Musolf neue zentrale Unterkünfte geschaffen werden. Der Bürgermeister weiß: „Wir sind mit unseren Unterkünften in der Hinteren, Mittleren und Vorderen Straße und auch in der Mühlstraße gut aufgestellt, doch wir müssen in die Zukunft denken.“

Da der derzeitige Immobilienmarkt für Schweißperlen auf der Stirn sorgt, appelliert Bürgermeister Musolf an private Vermieter in Bissingen. Es sei ihre Aufgabe, der Gemeinde ein wenig unter die Arme zu greifen.Melissa Seitz