Gemeinderatswahl 2019

Die Zukunft bringt neue Herausforderungen

Kommunalwahl Die UWV lobt das Ehrenamt und will weiter die Attraktivität Weilheims steigern.

Symbolfoto Wahl, Wahlurne

Weilheim. „Mit Herz und Verstand für unser Weilheim“ lautet das Motto der Unabhängigen Wählervereinigung UWV. Laut einer Pressemitteilung zur Kommunalwahl verstehen sie darunter, das zu tun, was gut und machbar für die Bürger und die Stadtgemeinschaft sei. Seit 1956 seien die Mitglieder der UWV im Weilheimer Gemeinderat im Ehrenamt tätig, zurzeit mit sechs Personen mit insgesamt 73 Jahren Gemeinderatserfahrung. Diese Erfahrung wollten sie zusammen mit der Begeisterung der neuen Kandidaten in den neuen Gemeinderat einbringen.

Dabei betonen sie, dass Gemeinderatsarbeit kein Zuckerschlecken sei, denn das Geld fiele nicht vom Himmel und es seien immer mehr Wünsche als Finanzierungsmöglichkeiten da. Ein Großteil der Finanzkasse sei durch Personalkosten, Unterhaltskosten und laufende Investitionsausgaben schon verbraucht. Große Investitionen seien nur mit der Gewerbesteuer möglich, und da gehe es Weilheim bisher gut. Zurzeit entscheide das Preisgericht über die Preise im Architektenwettbewerb für den Neubau der Grundschulturnhalle sowie die Gestaltung des Gebiets Brückengasse/Kelterstraße. Im Juni würden die Preisträger und ihre Arbeiten öffentlich gemacht. Der neue Gemeinderat entscheide, mit welchem der Preisträger dann 2020/2021 weiter geplant und gebaut werde. Das Freibad eröffne nach der Sanierung im Sommer wieder, die Kindertagesstätte Schellingstraße würde dieses Jahr bezugsfertig.

Das seien die großen Projekte die der bisherige Gemeinderat auf den Weg gebracht habe und für die der Großteil der Rücklagen gebraucht worden sei. Doch die Räder stünden nicht still. Gehe der Gemeinderat nach der Innenentwicklung für Wohnflächen weiter in die Außenentwicklung, so stelle sich die Frage, ob es notwendig und überhaupt möglich wäre, Grünland durch die Stadt zu erwerben. Das gälte genauso für neue Gewerbeflächen. Die Zukunft würde neue Herausforderungen bringen und den Gemeinderat fordern.

Dass Weilheim eine beliebte Wohn- und Arbeitsplatzstadt ist, sei laut der UWV bekannt. Dass mit Veranstaltungen und bezüglich des Images die große Nachbarstadt manchmal in den Schatten gestellt werden könne, sei Tatsache. Das sei aber nicht allein der Verdienst des Gemeinderats, sondern der vieler Menschen, die sich im Ehrenamt um Weilheim kümmern würden. Das sei das Besondere an Weilheim und mache Weilheim erlebenswert und lebenswert. Daran wolle die UWV mit allen Interessierten weiter für Weilheim arbeiten. Da man aber das schöne Städtle liebe, wolle man es deshalb nicht vier Wochen lang mit Plakaten vermüllen.

Man habe aber bei der UWV die größte Auswahl, mit neun Kandidatinnen und zehn Kandidaten von 18 bis 65 Jahren, die mit Begeisterung und viel Erfahrung dabei seien. pm