Weilheim und Umgebung

Im Jahr 2011 ging rund um die Teck das Q-Fieber um

Foto: Markus Brändli
Foto: Markus Brändli

Zehn Jahre ist es her, als der Teckbote über eine mysteriöse Häufung an Q-Fieber-Fällen in Bissingen und Nabern berichtete. „Hier sprechen wir von einem kleinen Ausbruch“, hatte Dr. Albrecht Wiedenmann, Sachgebietsleiter für Infektionsschutz und Umwelthygiene im Gesundheitsamt, angesichts der zehn Fälle erklärt. In den Jahren 2006 und 2004 war es mit 42 beziehungsweise 46 Fällen bereits zu großen Ausbrüchen gekommen. Angesichts der Symptome, die beschrieben wurden „wie bei einer Grippe“, sind Parallelen zur Corona-Pandemie nicht weit. Während die eine Hälfte der Infizierten einen leichten Verlauf hatte, klagte die andere über Kopfschmerzen, hohes Fieber und Muskelschmerzen. Selten traten schwere Lungenentzündungen auf. Der Ursprung des Fiebers wurde in einer Schaf- und Ziegenherde in Bissingen vermutet. 2016 war es zu einem erneuten größeren Ausbruch gekommen. Im Freilichtmuseum in Beuren litten sogar die beliebten Schäfertage unter dem sogenannten Bakterium Coxiella burnetii, denn die Veranstaltung musste wegen einer infizierten Herde beinahe ohne Schafe auskommen. sl


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