Zwischen Neckar und Alb

Der jüngste Kandidat gewinnt

Politik Der 28-jährige Christopher Ott hat im ersten Durchgang die Bürgermeisterwahl in Großbettlingen gewonnen.

Großbettlingen. In der Klarheit überraschend hat der 28-jährige Christopher Ott in Großbettlingen gestern Abend die Wahl zum Bürgermeister gewonnen. Mit genau 1600 Stimmen erreichte er 64,65 Prozent und holte damit bereits im ersten Wahlgang den Sieg. Beobachter hatten zuvor eher damit gerechnet, dass eine Stichwahl nötig würde. Doch das Votum der 2478 Wählerinnen und Wähler war eindeutig: Der Zweitplatzierte, der 39-jährige Quereinsteiger Lukas Boboschko, von Beruf Pilot, konnte mit 766 Stimmen nur 30,95 Prozent für sich verbuchen und war damit klar abgeschlagen. Der 55-jährige Berufsschullehrer Uwe Laich holte mit 20 Stimmen 0,81 Prozent und Birgit Hoffmann mit 86 Stimmen immerhin noch 3,48 Prozent. Die 54 Jahre alte Integrationsmanagerin war als Letzte auf das Bewerberkarussell aufgesprungen.

Der scheidende Bürgermeister Martin Fritz, der nach 40 Jahren und fünf Amtszeiten in den Ruhestand geht, übernahm die Verkündung des Wahlergebnisses und lobte dabei die hohe Wahlbeteiligung der Großbettlinger. Von 3558 Wahlberechtigten waren 2478 Wählerinnen und Wähler zur Urne gegangen, was einer für eine Gemeindewahl hohen Wahlbeteiligung von 69,65 Prozent entsprach.

Der neue Schultes Christopher Ott war bislang Leiter des Ordnungsamtes in Eningen unter Achalm und hatte als erster Kandidat seine Bewerbung eingereicht. Der Wahlkampf war wegen der Corona-Bedingungen schwierig. Die Bewerbervorstellung am 20. November hatte zwar stattgefunden, live vor Ort waren aber nur die Gemeinderäte und einige Mitarbeiter der Verwaltung. Die Gemeinde hatte aber Gelegenheit, die persönlichen Präsentationen via Livestream zu verfolgen. Dabei hat der jüngste der vier Kandidaten offenbar am meisten überzeugt. Offiziell wird er das Amt von Martin Fritz wird am 8. März 2021 übernehmen .tb/ntz

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