Zwischen Neckar und Alb

Kinder und Hund nicht richtig gesichert

Esslingen. Immer wieder muss die Polizei bei Gurtkontrollen Fahrer feststellen, die sich nicht anschnallen. Mit Erschrecken müssen die Beamten aber auch Eltern anhalten, die ihre Kinder nicht ordnungsgemäß sichern oder Tierbesitzer, die ihre Vierbeiner ungeschützt dabei haben.

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Am Dienstag wurden durch die Verkehrspolizei derartige Verstöße bei Kontrollen festgestellt. Ein 38-Jähriger hatte kurz nach 17 Uhr seine sieben und neun Jahre alten Töchter ohne den erforderlichen Kindersitz und ohne jegliche Sicherung auf dem Rücksitz seines Mercedes in der Esslinger Eberhard-Bauer-Straße dabei. Er musste sich deutliche Worte der Polizisten anhören und eine entsprechende Anzeige entgegennehmen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und die Oma musste mit den Enkelinnen den kurzen Heimweg zu Fuß antreten.

Kurz vor 16 Uhr fuhr eine Audilenkerin nicht angegurtet in eine Kontrollstelle in der Schäferhauser Straße in Wendlingen. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass eine 23-jährige Beifahrerin zwar angeschnallt mitgefahren war, aber einen Jack Russell Hund ohne Sicherung in den Armen hielt, der ständig zum offenen Fenster rausspringen wollte – nicht auszudenken, wenn dem Tier dies während der Fahrt gelungen wäre oder es einen Unfall gegeben hätte. „Bei einer Kollision entstehen ungeahnte Kräfte und die Frau hätte den Hund niemals festhalten können. Das Tier wäre ungeschützt gegen die Windschutzscheibe geknallt“, so die Polizei. Die Frauen durften erst weiterfahren, nachdem der Hund auf der Rücksitzbank ordnungsgemäß mit der Leine gesichert war. lp