Polizeiberichte

Genötigt, aufgefahren und bedroht

Symbolbild

Kohlberg Gleich mehreren Strafanzeigen sieht ein 35-Jähriger entgegen, der am Donnerstagabend auf der Grafenberger Straße einen anderen Autofahrer zunächst genötigt haben soll, anschließend auf dessen Wagen aufgefahren ist und ihn dann letztendlich noch mit einer Schusswaffe bedroht haben soll.

Ein 31-Jähriger war gegen 20 Uhr mit seinem Smart Fortwo auf der Grafenberger Straße in Richtung Grafenberg unterwegs, als er wegen einem parkendem Fahrzeug bremsen und anhalten musste. Der nachfolgende 35-Jährige, der mit seinem Peugeot 208 offenbar viel zu dicht aufgefahren war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte ins Heck des Smart. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.

Anschließend soll der Unfallverursacher ausgestiegen sein und den Smartfahrer mit einer Schusswaffe bedroht haben, die er erst weglegte, als ihn mehrere Anwohner, die das Geschehen beobachtet hatten, dazu aufforderten. Die Waffe, bei der es sich wie sich herausstellte um eine Schreckschusswaffe handelte, wurde im Anschluss von den zur Unfallaufnahme gerufenen Polizeibeamten beschlagnahmt.

Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte soll dem Auffahrunfall ein Überholmanöver vorangegangen sein, nachdem der Peugeot-Fahrer seinen Kontrahenten wohl verfolgt und mehrfach versucht haben soll, den Smart-Fahrer auszubremsen und zum Anhalten zu nötigen. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt etwa 4.000 Euro geschätzt. lp

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