Polizeiberichte

Personalien verweigert und Widerstand geleistet

Symbolbild

Kirchheim Ein renitenter Jugendlicher hat auf dem Kirchheimer Polizeirevier für reichlich Unruhe gesorgt.

Wie ein 19-Jähriger am Eugen-Gerstenmaier-Platz von einem bislang unbekannten Täter aus einer Gruppe heraus unter anderem angespuckt worden ist, sollte von einer Gruppe von zwei Streifenbesatzungen des Polizeireviers Kirchheim einer Kontrolle unterzogen werden.

Beim Eintreffen der beiden Streifen wurden die Beamten von einem alkoholisierten 16-Jährigen aus der Gruppe heraus sofort mit nicht zitierfähigen Beleidigungen bedacht, wonach seine Personalien festgestellt werden sollten. Dies wollte er verhindern, indem er sein Heil in der Flucht suchte, was jedoch unterbunden werden konnte.

Da er weiterhin seine Personalien nicht angab, sollte er für weitere Maßnahmen zur Dienststelle verbracht werden, wogegen er sich heftig wehrte. Nachdem ihm Handschließen angelegt wurden, war sein Transport zum Polizeirevier möglich, obwohl er sich weiterhin dagegen sträubte. Nachdem hier seine Personalien zweifelsfrei geklärt werden konnten, sollte er die Dienststelle verlassen, was er nun jedoch vehement verweigerte.

Auch der mittlerweile hinzugezogene Erziehungsberechtigte konnte ihn nicht zum Verlassen der Dienststelle bewegen. Da er erneut Beleidigungen gegen die Beamten tätigte, der Erziehungsberechtigte ganz offensichtlich keinen beruhigenden Einfluss auf ihn hatte und weitere Ordnungsstörungen nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde ihm schlussendlich der Gewahrsam erklärt.

Da er bei der obligatorischen ärztlichen Gewahrsamsuntersuchung über Schmerzen klagte, wurde er schließlich vorsorglich durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht, wo er sich dann letzten Endes beruhigte. lp

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