Polizeiberichte

Wohnungsbrand im Hochhaus

Foto: SDMG / Krytzner

Kirchheim Ein Brand in einer Wohnung im 9. Stock eines 17-stöckigen Hochhauses in der Aichelbergstraße hat am Mittwochmittag gegen 12.45 Uhr zu einem größeren Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei geführt.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, quoll dichter Rauch aus einem Fenster der betroffenen Wohnung, in der sich zu dieser Zeit niemand aufhielt. Polizei und Feuerwehr begannen parallel zum Löschangriff mit der Evakuierung der oberen Stockwerke. Etwa 30 Personen konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Eine Frau wurde aufgrund einer Gehbehinderung von der Feuerwehr ins Freie gebracht. Die Evakuierten wurden vom Rettungsdienst betreut. Eine vollständige Räumung des Gebäudes war nicht erforderlich.

Bereits um 13.13 Uhr war das Feuer gelöscht, das offenbar in der Küche der Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung ausgebrochen und auf diese Räume begrenzt geblieben war. Bei ihrem Einsatz rettete die Feuerwehr dort eine sehr mitgenommene, aber noch lebende Katze. Die Retter spülten unter anderem den Mund des Tieres aus, bevor sich die Tierrettung der Katze annahm.

Gegen 13.30 Uhr konnten die Hausbewohner, von denen niemand zu Schaden gekommen war, wieder ins Gebäude zurückkehren. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei dem Einsatz leicht.

Der in der vom Brand betroffenen Wohnung entstandene Sachschaden wird einer ersten Schätzung zufolge mit rund 50.000 Euro beziffert. Die Räume sind derzeit nicht bewohnbar. Der 42-jährige Wohnungsinhaber, der schon früh morgens aus dem Haus gegangen war, kam privat anderweitig unter.

Brandermittler des Polizeireviers Kirchheim und Kriminaltechniker haben vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. lp

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