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Renovieren und Modernisieren

Badezimmer im Fachwerkhaus

Modernität in historischen Mauern

Früher war das Dachgeschoss vielleicht mal ein Heuboden, heute ist es eine Wellnessoase. Foto: BHW Pressedienst

lps/Rg. Die Badsanierung in einem Fachwerkhaus stellt immer eine Besonderheit dar. Bei den Sanierungsarbeiten muss man deutlich mehr auf bauphysikalische Gegebenheiten achten als in anderen Häusern. Andererseits ist die Badsanierung in einem Fachwerkhaus eine überaus reizvolle Herausforderung. An ihrem Ende kann ein Bad stehen, das in seinem Erscheinungsbild alle sonstigen Baddesigns in den Schatten stellt. Wichtig ist vor allem der Erhalt der Natürlichkeit. Das Holzständerwerk eines Fachwerkhauses mit seinem zwischenliegenden, meist lehmverputzten Mauerwerk sollte immer erhalten bleiben. Es ist architektonisch viel zu wertvoll, um es hinter Vorwandplatten und Fliesen verschwinden zu lassen. Am Beginn einer jeden Badsanierung im Fachwerkhaus muss die vorhandene Bausubstanz begutachtet werden. Das Holz sollte, eventuell durch einen Holzschutzgutachter, auf verfaulte Stellen untersucht werden. Die gemauerten Fächer dürfen keine losen Mauerwerksteile aufweisen. Zimmereibetriebe und auf Lehmbauweise spezialisierte Baufirmen sind bei notwendigen Arbeiten die geeigneten Ansprechpartner.


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