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Den „Weitblick“ behalten

Zum geplanten Gewerbegebiet auf dem Hungerberg

Wenn sich sogar die Industrie- und Handelskammer für die Schaffung eines Gewerbegebietes einsetzt, wird kein Halten mehr sein mit der Bebauung. Ich wünsche mir trotzdem inständig, dass dort Römerlager und Römersiedlungen gefunden werden bei den Grabungen.

Wir haben hier in unserer Stadt Kirchheim in der Nähe der Autobahnauffahrt und direkt am Schienenverkehr beim Südbahnhof die Möglichkeit, den Bahnhof umzubauen. Außerdem gibt es hier ein nicht mehr benutztes Aldi-Zentrum, das sich ebenso zur Neubebauung eignen würde. Parkplätze sind in diesem Bereich schon vorhanden. Ein Industriegebiet würde dort in dem wirklich hässlich gewordenen Gebiet nicht weiter stören.

Und wir Bebauungsgegner des geplanten Gewerbegebietes Hungerberg könnten im Gegenzug unseren „Weitblick“ behalten. Allerdings ist es mit dem „Schwaben“ wie mit dem „Wolf“, wenn der sich mal irgendwo festge­bissen hat …

Anne Jaksch-Malz, Kirchheim

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