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Gefahren beim Skifahren

Gefahren beim Skifahren
Bereits vorhandene Fahrspuren garantieren nicht die Sicherheit der Off-Piste-Hänge. Beispielbild

lps/Bi. Kaum beginnt die kalte Jahreszeit, reisen die ersten Urlauber voller Begeisterung in den Winterurlaub. Skifahren gehört dabei zu den beliebtesten Sportarten. Doch die sportliche Aktivität auf Schnee und Eis bringt die ein oder andere Gefahr mit sich. Nicht zu verkennen ist die Lawinengefahr, welche noch immer unterschätzt wird. Häufig folgen Skifahrer dem Irrglauben, dass Off-Piste-Hänge, also Strecken, welche sich abseits der markierten und gesicherten Pisten befinden, gefahrlos befahren werden können, sofern sie schon mehrere Fahrspuren aufweisen. Doch auch an einer bereits vielfach genutzten Off-Piste-Strecke kann sich eine Lawine lösen. Bei der Lawinengefahr spielen viele Faktoren eine entscheidende Rolle. Der Schneedeckenaufbau, die Hanglage und -exposition beeinflussen das Risiko eines Lawinenabgangs. Auch bei bereits befahrenen nicht gesicherten Tiefschneehängen abseits der Pisten ist nicht zu erkennen, wie alt die Fahrspuren sind oder wie das Gelände darunter aussieht. Durch Niederschläge, Windverfrachtungen und Temperaturentwicklungen verändert sich die Schneedecke kontinuierlich, wobei das viele Befahren Druck auf die komplexen Spannungsverhältnisse innerhalb der Schneedecke ausübt, was die Schneedecke zusätzlich nachhaltig verändert. So kann es gefährlich werden, wenn einzelne Schneeschichten zueinander keine Bindung mehr aufbauen können oder die Bindung verlieren. Die ersten Tiefschneefahrer haben die Schneedecke mitunter noch nicht so stark beeinflusst, dass sich eine Lawine löst. Doch jede weitere Fahrt abseits der Piste kann ausschlaggebend sein, dass die Schneedeckenstruktur zusammenbricht. Daher sollten vor allem jene, die sich in dem Gelände nur schlecht auskennen oder lediglich sehr selten Ski fahren, das Fahren abseits der Pisten meiden.


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