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Keine Nester verschwunden

Zum Artikel „Vogelvilla mindert Wohnungsnot“ vom 16. September

Dieser Artikel ist schlecht recherchiert. In jüngster Vergangenheit sind in dieser Ecke Dettingens überhaupt keine Schwalbennester verschwunden. Er bezieht sich auf den Abriss der Gebäude Hintere Strasse 113, an denen 20 Nester angebracht waren. Diese Nester wurden von Nachbarn direkt hinter den abgerissenen Gebäuden an ihrem Gebäude angebracht. Von einem Verschwinden von 20 Nestern kann deshalb nicht die Rede sein.

Ferner wird auf die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ hingewiesen. Auf die Plakette warten die Nachbarn noch heute. Tatsächlich reicht das Anbringen von Nestern, wie im Bericht dargestellt, nicht. Die Nester müssen bezogen sein. So Herr Schöttner vom Nabu auf Frage der Nachbarn.

Auch führte nicht die Suche von Herrn Schöttner, sondern die der Grundstückseigentümer nach einer Ausgleichsmaßnahme, zu einem Kontakt zu Herrn Frölich aus Bernstadt, der Schwalbentürme baut. Die Grundstückseigentümer sind an Herrn Schöttner herangetreten, um die Möglichkeit eines Schwalbenturms in Dettingen ins Gespräch zu bringen. Herr Schöttner hat sich erst dann diesem Thema durch Gespräche mit der Gemeinde angenommen. Die Initiative ging also nicht von Herrn Schöttner aus.

Wir meinen, wenn zu diesem Vorgang ein Preis zu vergeben ist, dann eher den hilfsbereiten Nachbarn als Herrn Schöttner.

Margarete Wolf-Stifter und Gernot Wolf, Frickenhausen

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