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Mandalas ausmalen

lps/Bi. Immer mehr Menschen im besten Alter entdecken seit einigen Jahren das Hobby, Mandalas auszumalen. Das Ausmalen der Bilder hat eine generell entspannende Wirkung. Lässt man sich voll und ganz auf das Bild ein, kann man sich durchaus für eine Weile sogar komplett aus dem alltäglichen Stress ausklinken. Das Ausmalen der schönen Bilder stellt somit eine ideale Alternative zu beispielsweise Yoga dar. Bei Mandalas handelt es sich um geometrische Schaubilder, welche sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus eine religiöse oder sogar magische Bedeutung haben. In der westlichen Welt sind Mandalas vor allem in ihrer runden Form bekannt. Dabei gibt es sie ebenfalls in einer eckigen Form. Charakteristisch für Mandalas ist, dass sie stets auf einen Mittelpunkt konzentriert sind. Das Mandala wird prinzipiell als Symbol für eine Trinität gesehen, folglich eine Dreiheit beziehungsweise Dreieinigkeit oder auch Dreifaltigkeit. Entwickelt hat sich das Mandala in Indien und Tibet, wo es als Meditations-Objekt genutzt wurde. Von dort aus verbreitete es sich in ganz Ostasien und gelangte schließlich auch in die westliche Welt. Mittlerweile gibt es Mandalas in verschiedenen Ausführungen. Für Kinder sind sie mit breiten Formen und Bildern zum Ausmalen versehen, beispielsweise passend zu der jeweiligen Jahreszeit. Für Erwachsene wiederum gibt es ganze Bücher, in denen verschiedene Ausführungen der Ausmalwerke vorhanden sind. Nicht selten sind die Linien sehr fein und die Formen klein, sodass sich für das Ausmalen Zeit gelassen werden muss, was den Meditations-Effekt hervorruft.


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