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Mehr Lohn für Pflegende

Zur Berichterstattung über den Bundestagswahlkampf und das Thema Pflege

In den letzten Tagen dieses tödlich langweiligen und drögen Wahlkampfes wird das Thema der Pflegenden erstaunlicherweise zu einem „Top-Thema“, nachdem es in zwölf Jahren Merkel-Regentschaft keine Rolle spielte.

Im Gegensatz zur Auffassung so manchen selbst ernannten Pflegeexperten-Politikers sind in unserer Gesellschaft die „Pflegenden“, insbesondere im häuslichen, aber auch stationären Bereich, die, die unser Gemeinwesen tragen und menschlich sein lassen.

Dies lässt sich so von den Mitgliedern des Bundestags und der Landtage schlechterdings nicht sagen. Insofern wäre es doch angemessen, würden wir diese uns alle stützenden und tragenden Berufsgruppen ihrer Bedeutung angemessen bezahlen. Dies wäre aus meiner Sicht dann der Fall, wenn sich sowohl ihr Einkommen sowie ihre spätere Altersversorgung umfänglich daran ausrichten würden, was die Abgeordneten sich selbst „zumuten“ beziehungsweise in Anspruch nehmen - dann wäre auch der vollmundigen Verkündigung dieser Politiker, dass sie sich der Bedeutung dieser Menschen in der Pflege bewusst sind und sie da­rob achten, aufrichtig Rechnung getragen. Aber nun ja, es ist Wahlkampfzeit . . .

Dr. Matthias Komp, Kirchheim

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