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MSSGV erreicht 230 Meter Höhe in 30 Sekunden

Kirchheim. Nicht ganz sieben Minuten benötigte der schnellste Treppenläufer in diesem Jahr für die 1392 Stufen bis zur Aussichtsplattform des Thyssen-Krupp-Aufzugtestturmes bei Rottweil. Eine solche Strapaze wollten sich 22 Mitglieder des Mährisch-Schlesischen Sudetengebirgsvereins (MSSGV) aus dem Raum Kirchheim nicht zumuten: Sie ließen sich mit acht Metern pro Sekunde oder rund 30 Stundenkilometern zur mit 232 Metern derzeit Deutschlands höchsten Aussichtsplattform transportieren. Der 2016 in Betrieb gegangene Turm kann mit einer ganzen Reihe Superlative aufwarten. Er ist insgesamt 246 Meter hoch, 30 Meter tief im Boden verankert und wiegt 40 000 Tonnen. Ein 240-Tonnen-Pendel gleicht durch die Windkraft bedingte Turmbewegungen aus. Abgesehen davon ist die Rundumsicht spektakulär. Vom Turm ging‘s für die MSSGVler hinunter in die historische Stadt Rottweil, die älteste Stadt Baden-Würt­tembergs. Mit herrlichen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen oder dem gotischen Heilig-Kreuz-Münster hat die Stadt viel zu bieten. Bei einem gemeinsamen Abendessen im „Rössle“, einem der ältesten Gasthäuser der Stadt, in dem auch schon Herzog Carl Eugen zu Gast gewesen war, ließen die Reisenden den erlebnisreichen Tag ausklingen. gb


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