Unzugeordnete Artikel

Neue Maskenregeln in Bahn und Bus

VVS. Seit Januar müssen Fahrgäste in Bahnen und Bussen innerhalb des VVS medizinische Masken tragen. Die verschärfte Maskenpflicht gilt auch beim Warten an Haltstellen und Bahnsteigen. „Wir haben festgestellt, dass die neue Regelung von den Fahrgästen sehr gut beachtet wird. Alltagsmasken aus Stoff, Schals, Kinnvisiere und ähnliches sind kaum mehr zu sehen“, sagt VVS-Geschäftsführer Horst Stammler.

Zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens und im Hinblick auf möglicherweise ansteckendere Virusmutationen sieht die neue Corona Landesverordnung die erweiterte Maskenpflicht vor. „Medizinische Masken filtern Viren zu einem sehr hohen Anteil aus der Luft und haben deshalb eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Wir freuen uns deshalb darüber, dass die Fahrgäste so pflichtbewusst sind und gehen davon aus, dass sich nahezu alle Fahrgäste an die neue Regelung halten“, ergänzt VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger.

VVS, S-Bahn, SSB, Eisenbahnverkehrsunternehmen und die regionalen Busunternehmen weisen Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die neue Maskenpflicht hin. Die Maskenpflicht wird von der Polizei und den Mitarbeitern der städtischen Ordnungsämter kontrolliert. Wer sich nicht an die Regelung hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen.

Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin fast in vollem Umfang. Seit 1. Februar gilt im VVS grundsätzlich wieder der Schulfahrplan. Damit gibt es nur noch geringe Einschränkungen im Nachtverkehr und bei den Schüler-Verstärkerfahrten. Wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke können so auch weiterhin mit Bussen und Bahnen zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. Der VVS empfiehlt seinen Fahrgästen einen Blick in die elektronische Fahrplanauskunft. S-Bahnen und viele Stadtbahnen werden derzeit viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste bei den meisten Fahrten viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

Anzeige