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Nur nicht die Krise kriegen

Mit dem Denken von morgen die Probleme von heute lösen. Psychologie als Gesellschaftspolitik: Wir müssen unser Denken und unsere Denkmuster ändern, um die Krisen unserer Zeit zu meistern, fordert Maren Urner, Professorin für Medien-Psychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. Maren Urner präsentiert in ihrem neu erschienenen Buch Methoden, die uns helfen, gesellschaftliche und persönliche Krisen zu meistern, indem wir unsere Denkmuster ändern und unser Denken neu ausrichten. Krisen haben Konjunktur - unser Alltag ist vielfach geprägt von persönlichen Herausforderungen und gesellschaftlichen Problemen. Wie treffen wir hier die richtigen Entscheidungen? Die gewohnten Rezepte und Denkmuster sind überholt und funktionieren in Zeiten wie diesen nicht mehr, sagt Maren Urner. Folgen wir unseren biologischen Mustern wie Sicherheitsstreben, Kosten-Nutzen-Analysen und Lager-Denken, ist der Misserfolg vorprogrammiert. Diesem „statischen“ Denken setzt Autorin Maren Urner ein Modell des „dynamischen“ Denkens entgegen - das ist der einzige Weg aus der Dauer-Krise. Er führt zu einem nachhaltigen Leben, das von Kooperation, Sinnstiftung und positiven Beziehungen bestimmt ist, ist sich Maren Urner sicher.

Raus aus der ewigen Dauerkrise. Mit dem Denken von morgen die Probleme von heute lösen. Von Maren Urner; erschienen im Droemer-Verlag, München; 281 Seiten; Euro 16,99.


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