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So kann es nicht bleiben

Zu den Leserbriefen „In Summe mehr Lärm“ und „Autoverkehr bremst Bus“ vom 16. Mai

Den Leserbriefen können alle Anwohner nur zustimmen. Seit diese Markierungen angebracht wurden, haben wir mehr Lärm als vorher. Als am 6. Mai der erste Teil aufgebracht wurde, und wir diese Geräusche hörten, haben wir am nächsten Morgen den Zuständigen der Stadt per Mail davon verständigt - keine Antwort/Reaktion. Ein Anwohner hat daraufhin die Arbeiter auf diese Markierungen angesprochen. Er bekam zur Antwort, dies sei „angeblich“ so von der Stadt in Auftrag gegeben worden, da kostengünstiger und länger haltend. Es würde auf keinen Fall Nachbesserungen geben, das sei erledigt. Nirgends in der ganzen Stadt gibt es so was.

Wir fragen uns sowieso, warum funktioniert der Rad- und Gehweg in Ötlingen ab Höhe Haus der Vereine auf beiden Seiten auf dem Gehweg in die Stadtmitte und zurück - nur hier geht es nicht? Haben sich die Verantwortlichen mal vor Ort ein Bild gemacht, was hier zwischen 7 und 8 Uhr los ist, wenn die vielen Kinder mit dem Fahrrad nach Wendlingen fahren und so gegen 15 und 16 Uhr wieder zurückkommen? Dann wäre so eine Entscheidung bei so hohem Verkehrsaufkommen und an dieser Durchgangsstraße nicht gefallen. Der breite Gehweg Ortsausgang Wendlingen dient teilweise schon als Parkplatz - ist das so gewollt? Im Februar wurde anlässlich der Info-Veranstaltung auf die Frage von Anwohnern wegen einem Flüsterbelag mitgeteilt, es gibt keinen, jedoch wird der neue leiser. Das Gegenteil ist der Fall.

Über die Aussage der Oberbürgermeisterin können wir nur lachen - sie zeigt Verständnis für den Ärger der Pendler et cetera . . . Auch wenn Herr Riemer behauptet, seit Tempo 30 gebe es weniger Durchgangs- und Lkw-Verkehr - gab es eine Verkehrszählung? Planung Umgehungsstraße: Die Verwaltung denkt nicht mal im Ansatz daran.

Wir Anwohner fordern, dass die Markierungen umgehend entweder wieder entfernt und aufgemalt oder nachgebessert werden. Es ist nicht mehr möglich, Fenster zu kippen oder sich im Garten aufzuhalten. So kann es auf keinen Fall bleiben.

Ursula und Jörg Ullmann, Stavros Pavlidis, Kirchheim

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