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Tiernaturheilkunde

Tiernaturheilkunde
Tiernaturheilverfahren ermöglichen eine schonende und nebenwirkungsarme Behandlung der geliebten Vierbeiner. Symbolbild

lps/Jm. Es gibt nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere Naturheilverfahren, die zur Behandlung von Erkrankungen verschiedener Art eingesetzt werden. Im Gegensatz zur traditionellen Tiermedizin bieten die Tiernaturheilkunde nebenwirkungsarme und daher sanfte Behandlungsmöglichkeiten. Tiernaturheilverfahren werden von Tierheilpraktikern angeboten, die sich auf verschiedene Bereiche der Tiernaturheilkunde spezialisiert haben. Leidet das geliebte Haustier unter chronischen Erkrankungen, können alternative Heilmethoden eine geeignete Lösung sein.

Zu den klassischen Naturheilverfahren zählen Homöopathie, Akupunktur sowie die Traditionell Chinesische Medizin (TCM). Akupunktur kann beispielsweise Abhilfe bei Arthrose oder einer Hüftgelenksdysplasie schaffen. Eine Hüftgelenksdysplasie ist eine Gelenkerkrankung von der besonders häufig große Hunderassen betroffen sind. Akupunktur wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, weshalb sich diese Therapiemöglichkeit in der alternativen Medizin bewährt hat.

Neben chronischen Erkrankungen bieten Tierheilpraktiker ebenfalls Beratung bei Verhaltensausfälligkeiten des Vierbeiners. Hierbei wird im ersten Schritt das Verhalten des Haustiers beobachtet und analysiert bevor im zweiten Schritt eine Diagnose gestellt wird. Bei traumatisch bedingtem Verhalten, welches sich häufig mit Angst oder Aggressivität bemerkbar macht, kann eine speziell für Tiere entwickelte Verhaltenstherapie hilfreich sein.

Im Rahmen einer Ernährungsberatung können sich Tierhalter über eine ausgewogene und artgerechte Ernährung informieren. Bei Übergewicht und einer Überbelastung von Darm, Niere oder Leber werden entsprechende Diätfuttermittel empfohlen. Tierheilpraktiker sind in speziellen Tierheilpraxen tätig und bieten darüber hinaus Hausbesuche an.

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