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Vor einem Jahr: Klinik muss Corona-Patienten ausfliegen

Foto: Markus Brändli
Foto: Markus Brändli

Die Pandemie beschäftigt die Welt inzwischen seit über einem Jahr. Als sich im März 2020 die Lage in den Krankenhäusern mehr und mehr zuspitzt, wissen die Mediziner in manchen Krankenhäusern nicht mehr wohin mit den vielen Patienten und müssen diese zum Teil in andere Kliniken bringen lassen. So geschehen auch auf dem Säer. Vier Intensivpatienten mussten verlegt werden, weil die Isolierstationen voll waren . Zwei schwer am Coronavirus Erkrankte wurden in die Uni-Klinik nach Tübingen geflogen, zwei weitere ins Klinikum nach Esslingen gebracht. Damit musste das Nürtinger Krankenhaus als erstes der drei Medius-Kliniken mit diesem Schritt auf die Auswirkungen der Pandemie reagieren. Doch nicht nur die Intensivbetten, auch das Hilfsmaterial drohte im vergangenen Frühjahr knapp zu werden. Während es vor einem Jahr vor allem an Schutzmasken und Desinfektionsmittel mangelte, fehlt es dieser Tage an Impfstoff. „Wacht endlich auf in Deutschland“, zitierte der Teckbote in seinem Artikel die Nürtinger Chefärztin Professor Dr. Tanja Kühbacher. Ein Appell an die Politiker, der ein Jahr später immer noch seine Gültigkeit hat. sl


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