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Wintersport im Alter

Wintersport im Alter
Skifahren im Alter ist entgegen des Vorurteils kein Problem. Beispielbild

lps/Bi. Mit zunehmendem Alter fragen sich manche Senioren, ob es noch ratsam ist, sich auf die Ski zu stellen und die Pisten hinabzufahren. Aus diesem Grund verzichten einige frühzeitig auf Ski- oder Langlauf, da sie verunsichert sind. Doch aus medizinischer Sicht spricht kaum etwas dagegen, dass man auch im Alter noch den Wintersport genießen darf, sofern man einige Grundsätze beachtet.

Wichtig ist es, den Körper angemessen auf die sportliche Belastung vorzubereiten. Ideal dafür ist beispielsweise Skigymnastik, aber auch Walking, Aerobic oder jede andere Sportart, bei der sich ausreichend gedehnt wird, ist nützlich. Das Skifahren selber trägt dazu bei, dass sich Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht, Geschicklichkeit sowie die Bewegungskoordination verbessern.

Einige ältere Skifahrer fahren seit Jahrzehnten in den Skiurlaub und haben stets ihre bewährte Ausrüstung dabei. Im Laufe der Jahre hat sich hinsichtlich der Skiausstattung jedoch einiges getan. So ist der Alpin-Ski durch seine Taillierung und Kürze deutlich wendiger als die älteren Modelle. Somit entlastet er insbesondere das Kniegelenk. Ähnliches gilt für den Langlaufski. Früher war dieser über drei Meter lang, heutzutage orientiert er sich hingegen an der Körpergröße des Langläufers. Neben einem Helm gehören zu einer optimalen Ausstattung noch eine hochwertige wind- und wasserdichte Sportkleidung aus Mikrofaser und Fleece. Mit den Jahren verlieren die Kleidungsstücke ihre Impregnierung und schützen somit nicht mehr vor den Wetterbedingungen auf der Piste. Deshalb ist es ratsam, sich nach einer gewissen Zeit für eine neue Skiausrüstung zu entscheiden.

Zu guter Letzt gilt: Nicht übertreiben. Steht man endlich am Berg, sollte man es behutsam angehen lassen. Schließlich muss man niemandem etwas beweisen und falscher Ehrgeiz oder unrealistisches Einschätzen des eigenen Könnens sind fehl am Platz.

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