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Durch eigene Kraft zur inneren Balance

pm. Vor einigen Jahren entwickelte die Brasilianerin Dinah Rodrigues ein spezielles Yogaprogramm mit gezielten Übungen zur Harmonisierung des Hormonspiegels. Das Hormon-Yoga ist für Frauen in den Wechseljahren, aber auch für junge Frauen mit Zyklusproblemen oder unerfülltem Kinderwunsch geeignet. Das hormonelle Yogaprogramm entstand vor zwanzig Jahren nach einem Besuch bei ihrem Gynäkologen: Die Untersuchung hatte ergeben, dass ihr Hormonspiegel für ihr Alter ungewöhnlich hoch war, was den Arzt überraschte, Dinah Rodrigues aber auf ihre jahrzehntelange, intensive Yogapraxis zurückführte. Nach eingehenden physiologischen Studien begann sie, Übungen zusammenzustellen, die im Gegensatz zum traditionellen Yoga ganz spezifisch auf das hormonelle Steuerungssystem einwirken sollten. Im Jahr 2001 führte sie mit einer Gruppe von Gynäkologen an Kliniken in Sao Paulo an über 100 Frauen mit einem durchschnittlichen Alter von 47 Jahren eine wissenschaftliche Studie durch. Nach rund vier Monaten waren bei allen Teilnehmerinnen die Symptome wie Hitzewallungen, trockene Schleimhäute, Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen erheblich gemildert oder sogar ganz verschwunden und die Hormonwerte hatten sich um durchschnittlich 254 Prozent erhöht. Hormon-Yoga greift ein Frauenthema auf, das Frauen in den Wechseljahren oder jüngere Frauen mit unregelmäßigem Zyklus mit prämenstruellen Beschwerden oder mit unerfülltem Kinderwunsch betrifft. Hormon-Yoga kann das gesamte Organsystem ankurbeln, die Hormonerzeugung reaktivieren und uns biologisch jung halten - vorausgesetzt natürlich, dass die Übungen regelmäßig durchgeführt werden. In dem ganzheitlichen Hormon-Yoga-Programm sind Elemente aus verschiedenen Yoga-Richtungen vereint, die alle gezielt auf Eierstöcke, Schilddrüse, die Hirnanhangsdrüse und die Nebennieren wirken. Außerdem beinhaltet es ein spezielles Anti-Stress-Programm. Die Übungen werden mit Atem-, Energielenkungs-, Visualisations- und Meditationstechniken kombiniert. Die kräftige, schnelle Blasebalgatmung wie auch die körperlichen Übungen stärken die Bauchmuskulatur, stimulieren die inneren Organe und die Hormondrüsen und kurbeln den Stoffwechsel an. Außerdem lenken die Visualisierungstechniken zusätzlich Energie zu den jeweiligen Hormondrüsen, die für die Produktion der Sexualhormone verantwortlich sind.

Deshalb hilft Hormon-Yoga bei Wechseljahresbeschwerden, die durch den Mangel an Östrogen bedingt sind. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Gewichtszunahme, Gereiztheit können mithilfe von Hormon-Yoga auf sanfte Art ausgeglichen werden. Mit Hilfe des Hormon-Yoga wird den Frauen eine Technik geschenkt, durch die sie ganz natürliche Vorgänge in ihrem Körper aus eigener Kraft bewältigen und in etwas Positives transformieren, können. Anhängerinnen des Konzeptes sehen darin eine lang ersehnte Alternative zur Hormonersatztherapie, die in den letzten Jahren mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang gebracht worden ist. Viele Frauen wünschen sich gerade bei Wechseljahresbeschwerden ein ganzheitliches Therapiekonzept, bevor zu Medikamenten gegriffen wird. Hormon-Yoga wirkt nicht nur den klassischen Wechseljahresbeschwerden entgegen, sondern beugt auch Gelenkproblemen und Osteoporose vor, die beide durch den sinkenden Östrogenspiegel mit verursacht werden können. Zudem verspricht die Yogapraxis auch Schönheit: Denn die Anregung des körpereigenen Östrogens kann das Training auch die Produktion der Kollagenfasern unter der Hautoberfläche fördern, was für ein frischeres, jugendlicheres Aussehen sorgt. Das Hormon-Yoga ist somit ein ganzheitliches System, das auf den gesamten Menschen wirkt. Weitere Infos unter www.hormonyoga-stern.de.

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