Bauen und Wohnen

Holztreppen aufwerten

Tipps zur Beseitigung von Alterserscheinungen

Bei regelmäßiger Pflege bleibt eine Holztreppe über Jahrzehnte hinweg in einem guten Zustand. Foto: Pixabay

lps/DGD. Eine Holztreppe muss im Laufe der Jahre einiges wegstecken. Die tägliche Nutzung hinterlässt Spuren, die mit etwas handwerklichem Geschick entfernt werden können. Dabei geht es nicht nur um optische Makel, denn eine knarzende Treppe kann für die Bewohner auf kurz oder lang zur Geduldsprobe werden. Zunächst müssen alle Beläge von den Stufen entfernt werden. Danach kann man sich an die Schleifarbeiten heranwagen. In der ersten Phase sollte die Treppe mit grobkörnigem Schleifpapier bearbeitet werden. Es empfiehlt sich, entsprechende Arbeitskleidung und eine Atemschutzmaske zu tragen, um die Partikel nicht einzuatmen. Nachdem die erste Schicht abgetragen wurde, kann mit feinerem Schleifpapier nachgearbeitet werden. Dann kann man die Treppe auf Schäden überprüfen. Wichtig ist, dass Schäden, durch die die Treppe instabil wird, nur unter fachkundiger Anleitung repariert werden. So sollten Stufen oder Abschnitte vom Geländer nur von Fachleuten ausgetauscht werden. Kleinere Makel wie Kratzer oder Einkerbungen können gut mit Holzspachtelmasse ausgebessert werden. Auch bei knarrenden Stufen kann Abhilfe geschaffen werden. Eine einfache wie effektive Methode ist das Unterschieben von dünnen Holzkeilen unter die betroffene Stufe. Der übrige Hohlraum kann mit Holzkitt gefüllt werden, während überstehende Holzkeile abgeschliffen werden. Um die Treppe optisch aufzuwerten, muss sie grundiert und versiegelt werden. Nachdem die Stufen ausgiebig von Staub und Schmutz befreit wurden, kann eine Grundierung in Form von Öl oder Lack aufgetragen werden. Danach kann die finale Versiegelung mit Lack oder beispielsweise Hartöl vorgenommen werden.


Anzeige