Bauen und Wohnen

Licht im Haus planen

Wichtig für das Wohlbefinden

Oft eher stiefmütterlich wird die richtige Beleuchtung in Haus und Wohnung behandelt. Foto: Teckbote-Archiv

VBP. Oft eher stiefmütterlich wird die richtige Beleuchtung in Haus und Wohnung behandelt. Dabei ist die richtige Beleuchtung von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden. Daher sei es wichtig, sich bei der Planung der Immobilie rechtzeitig mit dem Thema zu beschäftigen, rät der Verband privater Bauherren e.V.. Später umherliegende Verlängerungskabel oder fahles Deckenlicht und ungemütliche Raumatmosphäre können so vermieden werden. Gutes Licht sorgt für optimale Bedingungen - und fast jede Raumnutzung bringt eigene Anforderungen an die Beleuchtung mit sich. Mit gutem Licht setzt man Räume in Szene und gliedert sie in Zonen. Um die notwendige Infrastruktur zu schaffen, muss am besten noch in der Phase des Rohbaus die Lichtplanung erfolgt sein. Sonst fehlen später die Steckdosen an den richtigen Stellen oder Schalter fehlen. Mithilfe von Kopien der Grundrisse, auf denen die bereits feststehenden Nutzungen für Wohnen, Kochen, Schlafen ebenso eingetragen werden wie deren voraussichtliche Möblierung kann nun die Lichtplanung beginnen. Nun sollten die gewünschten Lichtquellen eingezeichnet werden. Große Möbel werden auf dem Plan ebenso als Schattenquellen identifiziert wie Wandvorsprünge. Die Anzahl der Leuchten sollte in Wohnzimmern mindestens vier betragen, um den Raum gemütlich ausleuchten zu können. Im Plan werden die voraussichtlichen Positionen der Leuchten und notwendige Steckdosen notiert und in einer Liste aufgeführt. Ratsam ist es, für die Elektroinstallation auch schaltbare Steckdosen einzuplanen - sie erleichtern später das bequeme Ein- und Ausschalten, etwa von weniger gut zugänglichen Stehleuchten. Bei sehr konkreten Vorstellungen für die Ausstattung mit Leuchten sollten diese mit ihren spezifischen Voraussetzungen mit in den Plan und eine Übersichtsliste (nach Räumen gegliedert) eingetragen werden. Diese Unterlagen sind gute Voraussetzungen für ein eingehendes Gespräch mit einem Berater.


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