Stark in der Region - BDS Kirchheim

Mit neuem Schwung für Selbstständige eintreten

Die BDS-Landesverbandsvorsitzenden Bettina Schmauder und Jan Dietz.
Die BDS-Landesverbandsvorsitzenden Bettina Schmauder und Jan Dietz. Foto: Bächle

Die Zukunft - Das sind wir! Diese Aussage bildet den Markenkern, den sich der „neue“ Bund der Selbständigen im Land gegeben hat. Seit Februar wird der größte branchenunabhängige Unternehmerverband in Baden-Württemberg durch eine neue Führungsmannschaft geprägt. Mit der Kirchheimerin Bettina Schmauder und dem Dettinger Jan Dietz hat erstmals ein Duo die Präsidentschaft übernommen. Mit frischem Wind und sehr viel Engagement gilt es nun, die ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Allen voran steht die politische Vertretung der Interessen von vornehmlich kleinen und mittleren Unternehmerinnen und Unternehmern. „Wir stellen immer wieder fest, dass Wirtschaft im politischen Denken oftmals mit Industrie und Großunternehmen gleichgesetzt wird. Das ist aber nicht korrekt. Gerade die vielen kleinen Unternehmen bilden vor Ort den wichtigen sozialen Kit für eine funktionierende Gesellschaft“, finden die beiden Präsidenten. „Denn dort wird das Ehrenamt, Ausbildung und auch die Unterstützung von Kunst und Kultur authentisch gelebt - und vor allem hervorragende Arbeit geleistet. Vom Handwerk bis zum Einzelhändler von der kreativen Agentur bis zum hochtechnischen Wissensarbeiter.“

Die Basis für den Dachverband bilden dabei die Ortsvereine, wie zum Beispiel der BDS Kirchheim oder der HGV Teck. „Der BDS lebt auch von den aktiven Vereinen vor Ort, und wir sind natürlich stolz auf die erfolgreichen Vereine aus unserer Heimat“, betont Bettina Schmauder, hebt aber hervor, dass gerade in Bezug auf die politische Wahrnehmung die Arbeit auf Landes- und Bundesebene enorm an Bedeutung zugenommen hat: „Wir verstehen uns als das Sprachrohr im Auftrag der BDS-Mitgliedsunternehmen.“

Wo Reglementierungen immer mehr zunehmen und der Ruf nach einem starken Staat lauter wird, fühlen sich die Präsidenten auf den Plan gerufen. „Wir Unternehmen brauchen Gestaltungsspielräume, um erfolgreich zu agieren und Arbeitsplätze zu schaffen“, so Jan Dietz. Der Staat dagegen müsse sich vielmehr auf seine Aufgabe beschränken, die Rahmenbedingungen zu setzen. „Wenn wir hören, dass vielerorts die Verwaltungen die größten Arbeitgeber sind, läuten bei uns die Alarmglocken. Diese Entwicklung müssen wir umkehren!“, ist die deutliche Botschaft des neuen Landesvorstandes. Um dies zu erreichen, sind viele Gespräche nötig, denn es geht vor allem darum, zu überzeugen und Verständnis dafür zu wecken, was kleinere Unternehmen wirklich benötigen, um erfolgreich zu sein. Neue Arbeitsformen spielen dabei eine bedeutende Rolle und so wundert es nicht, dass zu den Hauptforderungen des BDS Baden-Württemberg der Ausbau der digitalen Infrastruktur genauso gehören wie der strikte Abbau von bürokratischen Hürden.

Um aber mit einer starken Stimme sprechen zu können, bedarf es auch einem entsprechenden Rückhalt. Die BDS-Familie freut sich daher über Zuwachs an Mitgliedern, aber auch an Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich aktiv einbringen wollen. „Sprechen Sie einfach Ihren BDS-Verband vor Ort an, werden Sie Mitglied und gestalten Sie aktiv an der Zukunft mit“, so der Appell von Bettina ­Schmauder und Jan Dietz.

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