Berufsausbildung

38 neue Auszubildende

38 neue Auszubildende
38 Schulabgänger haben Ende August ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen begonnen; stellvertretend für alle hier eine Gruppe der Bankkaufleute.Foto: KSK

PM. Die Pandemie hat auch die Ausbildung bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen auf eine Probe gestellt. Dennoch stellt das Kreditinstitut auch in diesem Jahr eine hohe Zahl an neuen Auszubildenden ein: 38 junge Menschen haben ihre Ausbildung kürzlich zu Bankkaufleuten, Finanzassistenten und Bachelor of Arts (B. A.) begonnen. Insgesamt befinden sich somit 102 junge Frauen und Männer in Ausbildung bzw. im Studium. Damit ist die Kreissparkasse nach wie vor einer der großen kaufmännischen Ausbildungsbetriebe im Landkreis.

Im vierten Jahr in Folge ist die Zahl der Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz bei der Kreissparkasse gestiegen. Waren es 2018 rund 300 Bewerber, so haben sich für den Ausbildungsjahrgang 2021 etwa 500 Schulabgänger beworben. „Das spricht für unsere vielseitige Ausbildung, auf die auch in Krisenzeiten Verlass ist“, sagt Stephan Müller, Ausbildungsleiter bei der Kreissparkasse. Die Bewerbungsgespräche konnten alle mit entsprechenden Hygiene­maßnahmen persönlich geführt werden.

Nach einer Einführungswoche in Esslingen befinden sich die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun in den Filialen. Dort erwartet die angehenden Sparkässler eine breite Mischung aus fachlichem und menschlichem Lernen. Die verschiedenen Kommunikations- und Beratungswege - live in der Filiale oder im Rahmen der digitalen Banking-Möglichkeiten - sind elementare Bestandteile in der betrieblichen Ausbildung. Die Kreissparkasse legt dabei großen Wert auf die Vermittlung von Fachwissen, Sozial- und Methodenkompetenz. In Projektarbeiten werden Teamfähigkeit sowie eigenständiges Denken und Handeln gefördert.

Praktisches Lernen im Betrieb, Theorie-Vermittlung in der Berufsschule - das ist das Erfolgsrezept der dualen Berufsausbildung. Beides wurde durch Corona und die damit verbundenen Schutzvorkehrungen stark beeinträchtigt. Dass die Ausbildung im vergangenen Krisenjahr dennoch so gut gemeistert wurde, führt Stephan Müller auch auf die engagierten Ausbilderinnen und Ausbilder in den Filialen und Abteilungen der Kreissparkasse zurück. „Sie haben die Auszubildenden gut angeleitet und betreut, auch zu Zeiten, wo man nicht wusste, welche Rahmenbedingungen und Einschränkungen am nächsten Tage gelten“, erzählt der Ausbildungsleiter.

Virtuelle Kommunikations- und Trainingsmöglichkeiten, die sich im vergangenen Ausbildungsjahr bewährt haben, werden auch weiterhin bei Bedarf zum Einsatz kommen. „Wir werden nicht zu einer Präsenzseminarkultur wie vor Corona zurückgehen“, davon ist Stephan Müller überzeugt. Gleichzeitig freut er sich über den regelmäßigen, direkten und persönlichen Kontakt mit den Auszubildenden, der wieder möglich ist.

Auch im Jahr 2022 wird die Kreissparkasse Nachwuchskräfte einstellen. Das Kreditinstitut sucht Schulabsolventen, die durch sprachliche und soziale Fähigkeiten überzeugen, die am Umgang mit Kunden Freude haben und inhaltlich Interesse am Bankgeschäft zeigen. Voraussetzung für die Ausbildung ist, je nach Berufsziel, Mittlere Reife, Fachhochschulreife oder Abitur. Die Bewerbungsphase läuft bereits. Nach der Ausbildung stehen den Nachwuchskräften bei der Kreissparkasse eine Reihe beruflicher Fortbildungsmöglichkeiten innerhalb der Bank oder in Form von Studiengängen zum Beispiel an der Sparkassenakademie oder Sparkassenhochschule zur Verfügung. Informationen zur Ausbildung sind im Internet unter www.ksk-es.de/karriere erhältlich.

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