Berufsausbildung

Auf See

Infobus der MarineFoto: Busche
Infobus der MarineFoto: Busche

lps/Cb. Die Bundeswehr bleibt auch nach der Viruskrise ein wichtiger Faktor. Noch ist die Wehrpflicht ausgesetzt, aber durch das internationale Engagement der Truppe und neue Aufgaben entsteht jedes Jahr neuer Personalbedarf. Als wichtiger Teil der Armee ist die Marine seit Jahren im Ausland tätig, bei friedenssichernden Missionen, zum Schutz von Seewegen und nach Naturkatastrophen.

Für Berufseinsteiger gibt es qualifizierte Berufsausbildungen bei der Bundeswehr. Rund 60 verschiedene Berufe können Männer und Frauen dort erlernen. Zur Bundeswehr gehören die Streitkräfte und die Wehrverwaltung. In den Streitkräften (Heer, Luftwaffe und Marine, Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst) dienen Soldaten der drei Laufbahngruppen Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere. Auch die Marine dient zunächst der deutschen Sicherheitspolitik. Sie schützt Küstengewässer und Seewege Deutschlands und seiner Verbündeten. Im Zusammenwirken mit anderen Kräften der Bundeswehr und befreundeter Armeen operiert sie auch weltweit. Die Frauen und Männer der deutschen Marine sollen würdige Repräsentanten des Landes sein. Ihren Dienst versehen sie zum Beispiel auf rund 50 Schiffen, in 50 Luftfahrzeugen oder an Land. Frauen steht der freiwillige Dienst offen. Der Erwerb eines Berufsabschlusses setzt eine Verpflichtung als Zeitsoldat/in für acht Jahre voraus. Um die physische und sonstige Eignung festzustellen, prüft man zum Beispiel räumliches Denken, sprachliche Fähigkeiten, Reaktionsfähigkeit, mathematische Kenntnisse, sportliche Leistungen. Hochschulstudien bedingen eine längere Verpflichtung. Mit dem Abitur kann man ein Studium an den Universitäten der Bundeswehr beginnen. Mehr Informationen zur Einstellung und zu Auswahlverfahren erhält man unter www.marine.de oder www.bundeswehr.karriere.de.


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