Berufsausbildung

Bundespolizei (mittlerer Dienst)

Bundespolizei (mittlerer Dienst)
Publikumstag beim Flugdienst der Bundespolizei. Foto: Busche

lps/Cb. Im Sicherheitssystem der Bundesrepublik Deutschland nimmt die Bundespolizei umfangreiche polizeiliche Aufgaben wahr. Dazu gehören grenzpolizeilicher Schutz, Aufgaben der Bahnpolizei, Luftsicherheitsaufgaben, Schutz von Verfassungsorganen des Bundes, Aufgaben auf hoher See einschließlich Umweltschutz im Rahmen der Küstenwache. Sie ist zuständig für Straftaten, die über die Staatsgrenzen hinausgehen.

Die Polizei des Bundes untersteht dem Ministerium für Inneres, Bau und Heimat. Sie arbeitet mit den Landespolizeien, der Bayerischen Grenzpolizei, mit Bundes- und Landesbehörden sowie mit Grenzbehörden anderer Staaten zusammen. Neben der sogenannten Schleierfahndung im grenznahen Bereich finden seit geraumer Zeit auch wieder Grenzkontrollen statt. Nach der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung ist für die Beamten zunächst eine mehrjährige Verwendung in einer Bundespolizeiabteilung vorgesehen. Dazu gehören Objektschutzaufgaben, Unterstützung anderer Kräfte bei grenz- und bahnpolizeilichen Aufgaben sowie im Bereich der Luftsicherheit. Neben dem Schutz der Grenzen sollen Schleuserbanden und Schmuggler verfolgt werden. Die Verwendung bei Spezialkräften richtet sich nach den Fähigkeiten von Bewerberinnen und Bewerbern. Dazu gehören zum Beispiel das Kraftfahr-und Verkehrswesen, das Zentrum Information und Kommunikation, das Bundespolizeiamt See (Küstenwache), das Waffenwesen, der Flugdienst, die GSG 9, das Diensthundewesen und Auslandsverwendungen.

Die Bundespolizei kann auch im Rahmen internationaler Polizeieinsätze tätig werden, Mindestens MSA oder Hauptschulabschlüsse mit anschließender anerkannter Berufsausbildung werden erwartet.

Die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Landes ist ebenso nachzuweisen wie medizinische Tauglichkeit. Einwandfreier Leumund wird vorausgesetzt.

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