Berufsausbildung

Chancen in der chemischen Industrie

Infostand mit LaborantinFoto: Messe Berlin
Infostand mit LaborantinFoto: Messe Berlin

lps/Cb. Die chemische Industrie gilt als Schlüsselindustrie. Sie hat eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Werkstoffe, Substanzen und Verfahren. Innovative Unternehmen versprechen langfristige Perspektiven. Ausbildungsplätze in diesem Industriezweig sind begehrt. In der Chemieindustrie gibt es genügend nichtakademische Berufe. Das gilt für Labor- und Produktionsberufe ebenso wie für die kaufmännischen Bereiche.

Wer geeignet ist, kann die Meister- oder Technikerprüfung absolvieren und mit entsprechender Qualifikation später ein Hochschulstudium beginnen. Angeboten werden diese Ausbildungsgänge: Chemielaborant/in, Chemielaborjungwerker/in, Chemikant/in, chemisch-technische/r Assistent/in, Lacklaborant/in, Pharmakant/in, Produktionskraft Chemie sowie Textillaborant/in. Chemielaboranten/innen unterstützen das wissenschaftliche Personal bei der Entwicklung von chemischen Substanzen, innovativen Werkstoffen und bei neuen Verfahren der Herstellung. In Laboreinrichtungen der Forschung und Entwicklung messen, analysieren und kontrollieren sie eine große Bandbreite von Stoffen.

Aufgabe von Chemikanten/innen ist die Herstellung und Verarbeitung chemischer Stoffe bis zum Endprodukt. Sie arbeiten eng mit Mechatronikern und Elektronikern zusammen. Pharmakanten/innen stellen an Maschinen und Anlagen Arzneimittel in unterschiedlichen Darreichungsformen her. Sie steuern und überwachen auch die Verpackung der fertigen Produkte. Auch verwandte Berufe finden Beschäftigung in der Chemie. Dazu gehören insbesondere Biologielaboranten, pharmazeutisch-technische Assistenten, Physiklaboranten und Zytologieassistenten.

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