Berufsausbildung

Dachdeckerhandwerk

Symbolbild
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lps/Cb. Handerwerker/innen dieser Fachrichtung errichten Dächer, bekleiden Außenwände zur Wärmedämmung und dichten Dach-, Wand- und Bodenflächen an Bauwerken ab. Dächer haben verschiedene Formen. Es gibt Flachdächer, Pult-, Sattel-, Walm- oder Krüppelwalmdächer. Sie werden mit Materialien wie Dachsteinen, Dachziegeln, Holz, Schiefer, Schindeln, Reet (Schilf), Kupferplatten, Blech, Kunststoffen, Bitumenbahnen oder Zement bedeckt.

Die Fachleute bekleiden auch Außenwände, dichten Boden- und Wandflächen mit bituminösen Werkstoffen oder Kunststoffen ab. Sie stellen Holzkonstruktionen für Dachstühle und Fachwerkwände her, konservieren Holzflächen, fassen Kamine ein, errichten Schornsteine und bringen Schneegitter, Laufroste, Regenrinnen und Blitzschutzanlagen an. Außerdem montieren sie Dachfenster, Lichtkuppeln und Systeme der Solarenergie, bereiten Flachdächer für eine Begrünung vor. Diese bundesweit anerkannte Berufsausbildung dauert drei Jahre.


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