Berufsausbildung

Die Tourismusbranche blüht auf

Wie es nach der Zwangspause der Corona-Pandemie weitergeht

lps/Jv. Die Tourismusbranche hat im Zuge der Corona-Pandemie herbe Einschnitte erfahren. Die Erholungsuchenden konnten aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen deutlich weniger reisen. Hotels und Gaststätten hatten mit strengen Auflagen zu kämpfen. Massive Umsatzeinbrüche, Insolvenz, Kurzarbeit und Jobverlust belasteten die Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Tausende Beschäftigte haben sich aufgrund der schwierigen Arbeitslage beruflich umorientiert, sodass derzeit in vielen Betrieben ein Arbeitskräftemangel herrscht. Dank der Corona-Schutzimpfungen und der momentanen Entwicklungsaussicht von der pandemischen zu einer endemischen Phase kann die gebeutelte Tourismusbranche allmählich wieder aufatmen. Ungeachtet dessen gehen die Experten davon aus, dass eine wirtschaftliche Erholung auf den Stand des Vorkrisenjahres 2019 dauern wird. Für die Berufseinsteiger bleibt die Tourismusbranche ein attraktives Beschäftigungsfeld. Ein Job, in dem es um Reisen, ferne Länder, Abenteuer und Genuss geht, ist für viele ein Traumjob. Die beruflichen Perspektiven sind variantenreich. Interessierte können im Reisebüro oder bei Reiseveranstaltern arbeiten genauso wie an den Flughäfen, für Fluglinien, Reedereien und Busunternehmen. Hotels, Pensionen und Restaurants gleichermaßen wie Eventlocations gehören als weitere Arbeitsorte dazu. Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft sieht gute Chancen, auch für geringer Qualifizierte, um in der Tourismusbranche beruflich durchzustarten.


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