Berufsausbildung

Englisch-Kenntnisse

Englisch-Kenntnisse
Messebesuch bei internationalen Firmen. Foto: Messe Berlin

lps/Cb. Weniger als acht Prozent der Weltbevölkerung sprechen muttersprachlich englisch. Aufgrund der stark wachsenden Bevölkerung in den Staaten Asiens, Afrikas und Südamerikas nimmt diese Zahl stetig ab und wird bald bei nur sechs Prozent liegen. Was ist dann das Geheimnis der Beliebtheit des Englischen als globale „Lingua franca“? Vermutlich sind es die stark reduzierten grammatischen Strukturen, deren Systematik an die noch einfacheren Kreolsprachen erinnert.

Zur Perfektion im Englischen gelangen freilich nur wenige, denn Schwierigkeiten stecken nicht nur in der Idiomatik. Die von vielen aus Unkenntnis und Unfähigkeit begangenen Regelverletzungen fallen außerhalb des tatsächlichen englischen Sprachraums weniger auf, weil viele Nutzer das Englische nur als Zweit- oder Drittsprache verwenden. Selbst manche Englisch-Leistungskursler verfallen ohne ständige Praxis nach der Schule schnell wieder in typische Fehler der Unterstufe. Von fließender Beherrschung des Englischen oder gar Verhandlungssicherheit, mit der sich einige in ihren Bewerbungen schmücken, kann oft keine Rede sein. Das widerspricht auch der angeblichen Internationalität deutscher Schulabschlüsse. In vielen Studiengängen im Ausland ist die Unterrichtssprache das Englische. Nicht nur Firmen im Ausland erwarten heute stabile Kenntnisse wenigstens einer Fremdsprache. Es gibt genug Möglichkeiten, seine Kenntnisse aufzufrischen und zu festigen. Ein Aufenthalt im wirklich englischsprachigen Ausland kann vieles bewirken. Man lernt die Sprache, Land und Leute besser kennen.


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