Berufsausbildung

Gehaltsverhandlungen und gesetzlicher Mindestlohn

lps/Str. Das Thema Geld spielt natürlich immer auch eine wichtige Rolle, wenn ein neuer Job angenommen wird. Es ist in der Regel ein unangenehmer Aspekt im Vorstellungsgespräch. Dennoch sollte unbedingt vor der Vertragsunterzeichnung der finanzielle Aspekt geklärt sein. Die Höhe des Gehalts muss in dem Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten werden. Dem Grundgehalt hinzuzufügen sind Absprachen über Sonderzahlungen oder spezielle Zuschläge. Zu Sonderzahlungen zählen beispielsweise Weihnachts- bzw. Urlaubsgeld. Überstunden, die ausgezahlt werden, können unter Zuschlägen abgerechnet werden. Diese Faktoren sind bestenfalls im Vertrag direkt und konkret geregelt. Für den/die ArbeitnehmerIn ist weiterhin auch interessant zu wissen, wann das Gehalt ausgezahlt wird. Normalerweise handelt es sich um Zeiträume wie zu Beginn des Monats oder Mitte des Monats. ArbeitnehmerInnen, die älter als 18 Jahre alt sind, haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Dieser beträgt seit 2017 in Deutschland 8,84 Euro, kann jedoch in gewissen Branchen oder branchenspezifischen Tarifverträgen minimal variieren. Eine wichtige Information ist zudem, dass langzeitarbeitslose Menschen nicht direkt Anspruch auf den Mindestlohn haben und erst nach einem halben Jahr auf die 8,84 Euro gestuft werden. Auszubildende sind ebenfalls von der Mindestlohnregelung ausgenommen.