Berufsausbildung

Gesetzlicher Urlaubs- anspruch

lps/Str. Der klassische Arbeitsalltag bezieht sich auf die Werktage von Montag bis Freitag.

Damit man nicht nur am Wochenende kleine Erholungsphasen hat, ist ein gesetzlicher Urlaubsanspruch klar geregelt. Dieser dient dazu, sich von den Strapazen der Arbeitszeit zu erholen und garantiert eine Bezahlung.

Die Anzahl der Urlaubstage werden danach berechnet, wie viele Werktage in der Woche gearbeitet werden. Als man noch von einer sechs Tage-Woche ausging, konnte ein Mindesturlaubsanspruch von 24 Tagen im Jahr eingefordert werden.

Heutzutage werden in der Regel nur fünf Arbeitstage berechnet. Demzufolge wird von einem Minimum von 20 Urlaubstagen ausgegangen. Je nach Beschäftigungsverhältnis werden die Urlaubstage bei Teilzeitarbeitsverträgen entsprechend herunter gerechnet.

Zusatzurlaub ist im Sozialgesetzbuch für Menschen mit Schwerbehinderung geregelt, indem fünf weitere Urlaubstage genehmigt werden müssen.

Dies ist abzugrenzen von dem sogenannten Sonderurlaub, der greift, wenn außerordentliche Ereignisse wie Hochzeit oder Todesfall im familiären Kreise eintreten.

Der gesetzliche Urlaubsanspruch regelt unterdessen auch, dass eine gesetzlich verankerte Wartezeit besteht.

Dies bedeutet für die ArbeitnehmerInnen, dass nicht direkt in der zweiten Woche des Beschäftigungsverhältnisses Urlaub beantragt werden kann. Erst nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsvertrages haben ArbeitnehmerInnen vollen Anspruch auf den erholenden Urlaub.

Besonders zu beachten ist der Krankheitsfall während des Urlaubs. Der primäre Zweck von Urlaub ist Erholung. Daher sollte bei Krankheit der Arbeitgeber informiert und ein Krankenschein, wie üblich, eingereicht werden.

Somit werden die Urlaubstage nicht verbraucht und können zu einem späteren Zeitpunkt genommen werden.

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