Berufsausbildung

Mit Absagen umgehen

An Erfahrungen kann man wachsen

lps/LK. Wenn man alle Hürden der Bewerbung hinter sich gebracht hat und hoffnungsvoll auf eine Antwort wartet, kann eine schlussendliche Absage sehr ernüchternd sein. Doch Ablehnungen gehören dazu und man sollte sich nicht von ihnen unterkriegen lassen. Viel wichtiger ist es, die Absage aus einer objektiven Sichtweise zu betrachten und nicht zu persönlich zu nehmen. Zahlreiche Faktoren können zu dieser Entscheidung des Arbeitgebers geführt haben. Wem es schwerfällt, die Situation aus der Distanz zu betrachten, sollte sich Hilfe bei vertrauten Personen holen und mit ihnen die Lage neu begutachten. Absagen sind schließlich immer eine Einladung zu Wachstum und Reflektion. Was hat im Vorstellungsgespräch vielleicht nicht so gut funktioniert? Auf welche Frage könnte man sich beim nächsten Mal besser vorbereiten? Welche Punkte in Lebenslauf und Anschreiben benötigen nochmal einen Feinschliff? Doch nicht immer muss der Grund in mangelhafter Präsentation liegen. Vielleicht haben die Vorstellungen beider Parteien nicht übereingestimmt und dann ist es umso besser, wenn es nicht zu einem Zusammenarbeiten kommt. Eventuell besteht die Möglichkeit direkt beim Unternehmen nachzufragen und sich so ein Feedback einzuholen. Das ist die einfachste Methode, um die Absage einzuordnen und das zukünftige Vorgehen entsprechend anzupassen. Dass man sich trotzdem verletzt fühlt, ist ganz natürlich und braucht eine Weile, um verarbeitet zu werden. Anschließend gilt es aber neuen Mut zu fassen. Denn mit Sicherheit wartet ein passenderes Angebot auf einen, auf das man sich nun umso besser vorbereiten kann.


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